Der Garmin Running Dynamics Pod kann eine nützliche Ergänzung sein, um an seiner Laufeffizienz zu arbeiten. Für den einen viel Spielerei, für den anderen eine interessante Analyse seines Laufverhaltens.

Testbericht: Garmin Running Dynamics Pod

Hersteller: Garmin
Modell: Running Dynamics Pod
Geräteabmessungen:  (L x B x T) Sensor im Clip: 37,6 mm x 23,2 mm x 19,2 mm
Gewicht: 12 g
Batterie: CR1632 (auswechselbar)
Betriebsdauer: laut Garmin 1 Jahr bei täglicher Benutzung von 1 h
UVP: 69,99 €
Testdauer: 5 Wochen
Tester: Christian

Gut gemacht:

  • kleines Format, nicht spürbar
  • übersichtliche Auswertung über die App

Geht besser:

  • nichts

Nachhaltigkeit
Keine besonderen Angaben.

Kurze Beschreibung
Der Running Dynamics Pod wird am Bund der Laufhose befestigt und misst Laufeffizienz-Werte, die zur Optimierung des Lauftrainings beitragen. Er berechnet und sendet 6 Laufeffizienz-Werte an ein kompatibles Gerät. 

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der kleine, schlichte Sensor steckt fest in einer Gummihülle an einem Clip. Der Clip macht einen sehr stabilen Eindruck. Ein Batteriewechsel ist leicht möglich. 

Funktionalität
Im Modul des Running Dynamics Pod ist ein Beschleunigungssensor integriert, der Körperbewegungen misst, um 6 Parameter für die Laufeffizienz zu berechnen. Diese Werte sind folgende:

  • Die Schrittfrequenz ist die Anzahl der Schritte pro Minute. Sie zeigt die Anzahl der Gesamtschritte an (kumuliert für rechts und links).
  • Die Balance der Bodenkontaktzeit zeigt das Verhältnis (links/rechts) der Bodenkontaktzeit beim Laufen an. Sie wird in Prozent angegeben. Beispielsweise wird sie als 53,2 angezeigt zusammen mit einem Pfeil, der nach links oder rechts zeigt.
  • Die Schrittlänge ist die Länge des Schritts von einem Aufsetzen zum nächsten. Sie wird in Meter gemessen.
  • Die vertikale Bewegung ist die Hoch-Tief-Bewegung beim Laufen. Sie zeigt die vertikale Bewegung des Oberkörpers in Zentimetern für jeden Schritt an.
  • Das vertikale Verhältnis beschreibt die Relation der vertikalen Bewegung zur Schrittlänge. Der Wert wird in Prozent angegeben. Ein niedrigerer Wert weist in der Regel auf eine bessere Laufform/-technik hin.
  • Die Bodenkontaktzeit ist die Zeit pro Schritt, die du beim Laufen am Boden verbringst. Sie wird in Millisekunden gemessen.

Zusätzlich bietet Garmin über den Connect IQ-Shop verschiedene Apps an, um seine Running Power zu bestimmen. Diese Laufleistung wird von Garmin auf Grundlage einer Berechnung verschiedener Parameter ermittelt. Bei verschiedenen Trainingsabschnitten kann diese Auswertung hilfreich sein. Um dieses genauer zu betrachten, war der Testzeitraum etwas zu kurz.

Konnektivität
Eine Verbindung mit der Fenix 5 und Fenix 6 funktionierte problemlos. Bei der ersten Kopplung wird der Sensor automatisch gefunden und die Uhr fragt, ob eine Verbindung hergestellt werden soll. Eine manuelle Suche des Sensors funktioniert damit ebenso. Bei der erneuten Verwendung wird der Pod automatisch gekoppelt. 

Auf dem Trampelpfad
Der Pod muss hinten an der Hose mittig befestigt werden und durch Bewegung schaltet sich der Pod selbst zu. Ist ein Laufprogramm gewählt, verbindet sich der Pod automatisch. Beim Laufen werden alle Laufparameter auf der Uhr angezeigt. So hatte Christian ein direktes Feedback seines Laufverhaltens. 

Für unseren Tester war dabei zum Beispiel interessant, ob er an steilen Anstiegen seine Schrittfrequenz an die Steigung anpasst…Schrittlänge verkürzen und Frequenz erhöhen! Bei Tempoläufen kann man ablesen, ob der Schritt noch lang genug ist. Sicherlich weiß der erfahrene Läufer, auf was er achten muss und wie er sich fühlt. 

Nach dem Lauf wird der Pod von der Hose entfernt und durch den Stillstand schaltet sich dieser nach einer gewissen Zeit ab, um die Batterie zu schonen.

Fazit
Der Garmin Running Dynamics Pod kann eine nützliche Ergänzung sein, um an seiner Laufeffizienz zu arbeiten. Für den einen viel Spielerei, für den anderen eine interessante Analyse seines Laufverhaltens.

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