
La Sportiva TX4 Evo ST
Der La Sportiva TX4 Evo ST überzeugt als perfekter Begleiter für anspruchsvolle Zustiege und Klettersteige.
Das Beste vorneweg, ja, ich hab ihn geschafft, den Spine Challenger. In 51 Stunden und 37 Minuten non stop ohne Schlaf war ich im Ziel. Und alles, wirklich alles, was ich im letztjährigen DNF (did not finish)-Bericht beschrieben habe, traf auch heuer wieder zu mit einer Korrektur: es ging mir doch darum, diesen im wahrsten Sinne des Wortes „Dreckslauf“ erfolgreich zu beenden und abzuhaken.
Das Beste vorneweg, ja, ich hab ihn geschafft, den Spine Challenger. In 51 Stunden und 37 Minuten non stop ohne Schlaf war ich im Ziel. Und alles, wirklich alles, was ich im letztjährigen DNF (did not finish)-Bericht beschrieben habe, traf auch heuer wieder zu mit einer Korrektur: es ging mir doch darum, diesen im wahrsten Sinne des Wortes „Dreckslauf“ erfolgreich zu beenden und abzuhaken.
Die Ausgangslage war klar; es macht keinen Sinn, sich eine Nacht bei katastrophalen Wetterbedingungen durch das nordenglische Hochmoor durchzuschlagen, und komplett bescheuert ist es natürlich, das Ganze auch noch eine zweite Nacht lang hindurch durchzustehen. Immer noch nach über einer Woche seit dem Zieleinlauf verspüre ich ein elektrisierendes Prickeln und Brennen an meinen Fußsohlen. Und doch… noch nie zuvor hatte ich so ein lang anhaltendes Buddha-gleiches Zufriedenheitsgefühl verspürt, seitdem ich in Hawes in der Market Hall am Montag Mittag angekommen bin. Da ich auch noch, gemessen an meinen eigenen Leistungen und an dem übrigen Teilnehmerfeld, verhältnismäßig schnell war (trotz mindestens 2 Stunden Zeitverlust durch falsches Navigieren) muss ich irgendwas richtig gemacht haben.
Aber zunächst sei ein Punkt erwähnt, den ich diesmal komplett vernachlässigt hatte und der mir viel Zeit und Nerven gekostet hat: der Umgang mit einem GPS Gerät vor und während des Laufes. Wenn man halt zu blöd ist, die Daten richtig auf sein Gerät zu laden und auch noch Urvertrauen darauf hat, dass es einfach irgendwie funktionieren könnte, so muss man sich nicht wundern, wenn in einer kleinen Notsituation alles Fluchen und hektisches Rumdrücken nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ich hatte mir vorgenommen, die letztjährigen Fehler nicht wieder zu begehen, wie zB. falsches Packen, zu schwere Ausrüstung, anderen hinterher laufen in Sachen Navigieren und Tempo, zu wenig Essen. Ich wollte diesmal mein eigenes Ding durchziehen, habe mich gewissenhaft darauf vorbereitet, mehr in die Pflichtausrüstung investiert und war vom Start in Edale weg sehr fokussiert und konzentriert. Bewaffnet mit Karte, griffbereiten 500 Gramm Riesengummibären, stabilen Stöcken und Monsterhandschuhen absolvierte ich die ersten 10 Stunden sogar im Trab, soweit das der Untergrund zuließ.
Nach anfänglichen typischen nordenglischen Wind- und Schneetreiben kam sogar die Sonne heraus und als am Abend kurz vor der Autobahnquerung der M62 Manchester-Leeds noch der Imbißwagen offen hatte und ich mir einen double cheeseburger einverleibte, konnte die Stimmung nicht besser sein. Selbst in dem ersten Checkpoint nach 78 km legte ich eine speedy transition von Tag auf Nachtlauf hin und war nach weniger als einer Stunde Aufenthalt wieder auf der Strecke. Aufgebaut hat mich, dass ich gegenüber dem letzten Jahr fast zwei Stunden schneller war und mir auch die schwierige Nachtpassage navigationstechnisch nichts mehr anhaben konnte. So überstand ich mental die wetter-bedingte nervenzehrende Nachtstrecke bei Schnee und Eis recht ordentlich, passierte die Stelle, an der ich letztes Jahr aufgegeben hatte mit einem „F… it“ recht zügig und lief in den nächsten Kontrollpunkt ein.
Dort erzählte ich von meinem GPS Missgeschick und ein sehr netter Betreuer des Mountain Rescue Teams wollte versuchen, die Daten richtig zu laden, was aber auch misslang. Dennoch war ich ganz froh, dass ich mich geoutet habe. Denn es keimte die Sorge in mir, dass man mich disqualifizieren könnte, denn eindeutige Vorgabe nach den Regeln war nun mal ein funktionierendes GPS Gerät. Solange ich aber im Notfall meine Position durchgeben konnte, waren die Damen und Herren von der Rennleitung zufrieden. So konnte ich den kurzen Tagesabschnitt in Begleitung eines sehr ruhigen Londoners, der sich mir angeschlossen hatte, fortsetzen.
In der Hoffnung, dass ich etwas von der wilden Landschaft auch mal was sehen könnte, starteten wir die fröhliche Sumpf-, Wasserpfützen- und Schlammschlacht. Leider sahen wir nur wasserdurchzogenes Grasland, Riesenseen, die wir durchwaten mussten und langweilige Hügellanschaft.

Was des Einen Leid, ist des Anderen Freud
Am Checkpoint trafen wir einen englischen Kollegen, der auf Grund übelster Schwellungen im Knöchelbereich aufgegeben hatte. Eigentlich wollten wir an dem Checkpoint biwakieren, weil nun angeblich das technisch schwierigste Stück mit zwei Bergen folgen sollte und wir uns ohne GPS als „fall back position“ einfach unsicher fühlten. Unsere Diskussion um die Gestaltung unseres weiteren Rennverlaufs hat Andy, der Fußschwellige, mitbekommen und uns kurzer Hand angeboten sein GPS Gerät zu benutzen. Nach kurzer Einweisung, einer herzlichen Umarmung und frisch gestärkt nahmen wir also die zweite Nacht mit den zwei Bergen in Angriff. Die zwei Hügel mit jeweils 400 Höhenmeter haben wir trotz leichter Umwege und beginnender Halluzination (ich schwöre heute noch, dass das Schafe dort oben waren und keine Grasbüschel) recht gut gemeistert und kehrten gegen halb vier morgens in das Pen-y-Ghent Cafe ein, benannt nach einem dieser Hügel und wegen des Laufes extra 24 Stunden geöffnet. Dort ging es mir nicht wirklich gut, Schüttelfrost, schmerzende Füße und eine gewisse 
Allen selbsternannten Mentalgurus und Coaches zum Trotz möchte ich mal behaupten, dass es in solchen Momenten nicht auf seinen „unbändigen“ Willen und der mentalen Stärke ankommt, sondern meine Beobachtung war, dass man für solche selbstmotivierenden Impuls- oder Antriebsschübe schlichtweg keine Energie mehr hat, sondern der Körper und das Gehirn, heruntergefahren auf das Notwendigste, einfach nur noch funktioniert in dem er/es einem gleichsam wie ein funktionierendes GPS-Gerät, dass man richtig! programmiert hat, ins Ziel oder zumindest vorwärts bringt, bis es neue Reize oder Herausforderungen wahrnimmt. D.h. insoweit haben die Mentaltrainer schon recht, dass man sich im Vorfeld mit all seinen Herausforderungen auseinandersetzt. Und es sollte noch so ein kleines Abenteuer kurz vor dem Ziel auf mich warten, welches mich aus der Lethargie katapultieren sollte.


Von da an gibt es eigentlich nicht mehr viel zu erzählen, außer, dass es mir so vor kam, als hätte ich die nachfolgenden drei Tage pausenlos gegessen, unterbrochen nur vom Schlafen, Duschen und Füße behandeln. Also, was habe ich diesmal richtig gemacht?
Ach ja, die Gestalt, die ich angeblich gesehen hatte und die mir den richtigen Weg zum Schluss anzeigte, kann kein Läufer gewesen sein und auch die Wahrscheinlichkeit, dass dort um die Zeit ein Bauer oder anderer Wanderer gewesen sein sollte war eher gering. Glücklicherweise war dies die einzige noch dazu wohl sehr positive Einbildung, die mir widerfuhr, aber die Finishermedaille, die ist echt!
PS: Um die Frage vorwegzunehmen: Ja, ich denke, ich werde mich in 2-3 Jahren an den großen Spine heran wagen.

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