Mit dem Deuter Attack 20 bekommen gerade Endurofahrer, die sich viel auf Trails aufhalten, einen sehr durchdachten Bike-Rucksack mit einem integrierten Rückenprotektor, der im Falles eine Sturzes den empfindlichen Rücken perfekt schützt. Ich finde den Rucksack einfach nur perfekt und er wird mich sicherlich noch auf einigen Touren begleiten.

Deuter Attack 20 Fahrradrucksack

Hersteller: Deuter
Modell:  Attack 20
Gewicht: 1.580 g
Volumen: 20 l
UVP: 189,95 €
Testdauer: 6 Wochen
Bilder: ©Deuter

Nachhaltigkeit
Deuter ist seit 2008 bluesign® Systempartner, dieser ist der strengste Umwelt-Standard für textile Produkte. Außerdem stellt Deuter alle Produkte ohne umweltschädliches PFC her. Seit 2015 verwendet Deuter nur noch zertifizierte Daunen und Federn, um so die artgerechte Haltung und den Tierschutz sicherzustellen. Alles Weitere findet ihr hier: https://www.deuter.com/de-de/deuter/verantwortung

Kurze Beschreibung
Er ist der Patriarch unserer Protektoren-Rucksack-Familie – und er hat sich selbst neu erfunden! In seinem Inneren trägt das Bike-Pack den modernsten Protektor, für optimalen Schutz bei niedrigem Gewicht. Auch die Schulterträger und die Hüftflossen haben wir – in Zusammenarbeit mit Profi-Mountainbikern – weiter verfeinert. Sie geben auch auf den ruppigsten Abfahrten optimalen Halt. Auch eine Regenhülle ist nun fest integriert.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Mit dem Attack 20 von Deuter bekam Björn den Klassiker unter den MTB Rucksäcken zum Test. Beim Auspacken viel Björn sofort das Gewicht auf, knapp 1,6 kg sind für einen Rucksack recht ordentlich. Dafür hat man beim Attack aber einen Rückenprotektor aus visko-elastischem SC-1 Schaum von SAS-Tec inklusive. Dieses Material ist im normalen Betrieb angenehm weich und flexibel. Kommt es allerdings zu einem Sturz (was nicht getestet wurde), wird das Material fest und stabil. Die Aufprallenergie wird somit absorbiert und auf den kompletten Rücken verteilt. Nach einem Sturz nimmt der Schaum jedesmal wieder die ursprüngliche flexible Form an. Der Protektor bietet in Verbindung mit dem Deuter Shield Trage-System das höchstmögliche Schutzlevel, das bei Motorradfahrern dem Standard-Level entspricht. Die Verarbeitung und die vielen bike-spezifischen Details gefallen Björn sehr gut und sorgten für eine gewisse Vorfreude auf die erste Tour. Bei den verwendeten Materialien wurde auch darauf Wert gelegt, dass diese PFC-frei sind und somit gesundheitlich unbedenklich sind.

Deuter Attack 20 Deuter Attack 20Deuter Attack 20

Passform und Tragekomfort
Auch wenn es den Deuter Attack 20 nur in einer Größe gibt, gab es keine Probleme, ihn an Björns Rückenlänge (Björn misst 2 m) anzupassen. Durch Kombination des verstellbaren Brustgurtes und des gute gepolsterten Hüfgurtes stellte sich bei Björn schnell eine super Passform ein, was sich dann auch in einem tollen Tragekomfort widerspiegelte. die Schulterträger haben einen schmalen Ansatz, sind ergonomisch geschnitten und passen sich so sehr gut der jeweiligen Schulterbreite an. Für einen festen Sitz bei schnellen Abfahrten ist mitunter der Hüftgurt verantwortlich, dessen Hüftflossen weit innen und hoch angesetzt sind. Somit lässt er sich direkt unter dem Rippenbogen fixieren, das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, sorgt aber für einen festen und komfortablen Sitz.

Taschenkonzept und Details
Dass der Deuter Attack 20 ein reiner Bike-Rucksack ist, merkt man spätestens, wenn man sich das Taschenkonzept und die vielen Details genauer betrachtet. Für den Rückenprotektor und die Trinkblase (nicht im Lieferumfang erhalten) gibt es direkt am Rücken ein extra Reißverschlussfach. Danach folgt das Hauptfach, welches über keine extra Fächer oder Aufteilungen verfügt. An der Innenseite finden sich Abbildungen Alpiner Notsignale und Nofallnummern. An der Vorderseite das Rucksackes gibt es im oberen Teil eine kleinere Tasche, die zweigeteilt ist, ideal für Handy und Sonnenbrille, da das Innenmaterial weich ist. Im unteren Teil gibt es noch eine Werkzeugtasche, Björn hat diese zumindest so benutzt, da sie im Inneren über mehrer Fächer in verschiedenen Größen verfügt, in die man diverses Werkzeug packen kann. Eine weitere Tasche befindet sich an der rechten Seite des Rucksackes. Diese Tasche ist eigentlich für das Handy gedacht, da man an diese Tasche auch rankommt, ohne den Rucksack abzusetzen. Des Weiteren gibt es links und rechts die üblichen Meshtaschen und auch der Hüftgurt besitzt zwei weitere kleine Reißverschlusstaschen. Kommt man mal in einen Regenschauer, hat der Deuter Attack 20 am Boden einen Regenschutz, der zum Lieferumfang gehört und mit der Signalfarbe auch für Sichtbarkeit sorgt. 

Auf dem Trampelpfad
Für die erste Testfahrt installiert Björn eine 3-Liter-Blase, die auch mit 3 Liter Wasser befüllt wurde, das nötigste an Werkzeug, Regenjacke, goPro, Riegel, Knie- und Ellenbogenschoner. Ergebnis war dann ein Gewicht von knapp 6 kg. Das störte den Attack 20 aber recht wenig und der Tragekomfort war durchweg TOP. Durch die seitlichen Kompressionsriemen konnte die ganze Ladung gut fixiert werden, was für einen festen Sitz sorgte. Zwar wackelte der Rucksack bei der ersten Abfahrt noch leicht, aber eine Anpassung der Lageverstellriemen sorgte hier für Abhilfe. Der Rucksack macht auf den Trails im Taunus alles mit und gab Björn zudem noch ein sicheres Gefühl durch den integrierten Protector. Bei einer späteren Abfahrt konnte dann auch das Werkzeug oder Organizerfach live getestet werden. Ein langes Suchen nach dem richtigen Werkzeug entfiel hier, einfach Rucksack absetzen und das vordere Fach komplett öffnen und der Blick auf die “kleine” Werkstatt ist frei. Durch das großzügige Volumen von 20 L bekommen Enduro Fahrer hier problemlos Knie- und Ellenbogenschoner rein.

Fazit von Björn

Mit dem Deuter Attack 20 bekommen gerade Endurofahrer, die sich viel auf Trails aufhalten, einen sehr durchdachten Bike-Rucksack mit einem integrierten Rückenprotektor, der im Falles eine Sturzes den empfindlichen Rücken perfekt schützt. Ich finde den Rucksack einfach nur perfekt und er wird mich sicherlich noch auf einigen Touren begleiten.

Frau? Mann?

Produkte, die von einem geschlecht getestet wurden, gibt es meistens auch für das andere.