Der deuter Trail Ascender 7 ist flexibel und schnell auf sehr viele Körperformen und Befüllungszustände einstellbar. Er ist robust und bietet genug Platz für Tagestouren und die Ultrapflichtausrüstung. Der Preis ist mit 100,- € auf Augenhöhe mit Mitbewerbern. 

deuter Trail Ascender 7

Hersteller: deuter
Modell:  Trail Ascender 7
Gewicht: 315 g
Volumen: 7 Liter
Größen: Unisex
UVP: 109,00 €
Testdauer: 6 Wochen
Bilder: ©deuter

Nachhaltigkeit

Dieses deuter Produkt ist frei von per- & polyfluorierten Chemikalien. deuter reduziert damit die Verwendung umweltschädlicher Substanzen, die Umwelt und Gesundheit belasten. PFC wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet, da sie wasser-, schmutz- und fettabweisende Eigenschaften aufweisen. Stattdessen verwendet deuter nun gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche DWR (Durable Water Repellency) Imprägnierung. Zudem ist der Trail Ascender aus recyceltem Material.

Kurze Beschreibung

Leichtgewicht mit Komfort: ergonomische, westenförmige Schulterträger mit elastischem Kompressionsgurt, verstellbare Brustgurte und ein weiches Rückenmaterial lassen den Rucksack eng am Oberkörper anliegen. Zudem sorgen die Netzinnentasche und seitlichen Kompressionsriemen für eine Minimierung der Auf- und Abbewegung der Ladung beim Laufen. Die Holster-Stockhalterung am Schultergurt bietet schnellen Zugriff auf die Stöcke. Auch Softflask und GPS sind in den Taschen der Schulterträger stets griffbereit. Das Hauptmaterial des Trailrunnig-Rucksacks ist zu 100 % recycelt und bluesign® zertifiziert.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Einen deuter Trailrucksack hatten wir noch nie im Test. Daher war unser Tester Sebastian umso gespannter, wie der als Leichtgewicht propagierte Hybrid aus Laufweste und Rucksack  genannte “Trail Ascender” konzipiert und verarbeitet ist. Grundsätzlich gibt es  deuter Rucksäcke schon eine lange Zeit und daher waren die Nähte, Schnüre und sonstige “neuralgischen” Punkte sehr gut verarbeitet. Der Rucksack riecht nicht auffällig und insgesamt wirkt alles robust verarbeitet. Zum Test wird er in der Farbe “Saffron” geliefert, was einem kräftigen Orange entspricht. Es gibt noch drei weitere Farbvarianten (Blau, Rosé und ein dunkles Grau), somit sollte jeder ein persönlich ansprechendes Modell finden. deuter bietet zudem optional 500-ml-Trinkflasks dazu an. Diese wurden nicht mitgeliefert und sind auch nicht Bestandteil der Laufweste/-rucksack beim Kauf.

Passform und Tragekomfort

Es handelt sich beim Trail Ascender 7 um ein Unisex-Modell, was bedeutet, dass er über eine Vielzahl an Verstellmöglichkeiten verfügt, um ihn an jede Körperform anpassen zu können. So ist an beiden Flanken jeweils ein Schnürsystem zur Weitenregulierung angebracht und zusätzlich besteht die Möglichkeit, an den Schultern die Höhe der Schulterriemen anzupassen. Zudem sind die beiden Brustgurte in Höhe und Weite verstellbar. 

Taschenkonzept und Details

Die Brusttaschen bestehen beidseits aus Netztaschen, in die gut 500-ml-Flasks hineinpassen. Größer sollten sie jedoch nicht sein, da sie sonst oben zu weit herausstehen. Auf der rechten unteren Frontseite ist die ausklappbare Stockhalterung angebracht. Auf der linken unteren Seite gibt es eine mit Reißverschluss verschließbare Mesh/Netztasche, in die gut ein 6’ Zoll Smartphone passt. An der rechten Schulter ist noch die mitgelieferte Notfallpfeife an einer Schnur, die bis zum Mund reicht, angebracht. Auf dem Rücken gibt es ein großes Hauptfach, das mit einem Reißverschluss von beiden Seiten geöffnet werden kann. Im Hauptfach gibt es einen Klettverschluss sowie eine integrierte Trennwand, um bei Bedarf eine Trinkblase unterzubringen. Auf der Trennwand befindet sich weiterhin ein mit Reißverschluss verschließbares Extrafach, in das z.B. ein Erste-Hilfe-Set oder ein Geldbeutel und ein Autoschlüssel passt. Zusätzlich ist ein Schlüsselhalter bzw. Karabiner in dem Fach eingearbeitet. Auf diesem Fach ist zudem eine Notfallbeschreibung in Englisch für diverse Notsituationen mit internationalen Notrufnummern usw. aufgedruckt. Ansonsten ist das Hauptfach nur von oben befüllbar. Optional ist das Rückenpolster aus Schaumstoff entfernbar, so spart man laut Hersteller weitere 20 g Gewicht ein.

Am unteren Ende des Hauptfachs befinden sich außen jeweils zwei kleinere Netztaschen, die jedoch nicht verschließbar sind. Da hinein passen sehr gut Riegel oder Gels. Die Taschen sind jeweils mit etwas Übung auch während des Laufens erreichbar.

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Auf dem Trampelpfad 

Möchte man beim Laufen etwas aus dem Hauptfach holen oder hinein packen, so muss man auf jeden Fall stehen bleiben und die Laufweste abnehmen. Das stört aber nicht weiter, da man in den restlichen Taschen das Wichtigste unterbringen kann. Einen leichten Regen hält das Hauptfach auf jeden Fall ab. Bei Dauerregen oder starkem Schwitzen sollte der Inhalt auf jeden Fall zusätzlich trocken verpackt werden. Ist das Hauptfach nur wenig bis gar nicht beladen, so kann man dank einer über das Hauptfach verlaufenden Gummikordel das Volumen verringern oder eben optimal anpassen. Grundsätzlich kann man alle Verstelloptionen beim Laufen nutzen. Die beiden Netztaschen für die Flasks sind mit einem Kordelzug anpassbar. So wackeln die Flasks auch im halbvollen Zustand nicht herum.

Unser Tester hatte die Schaumstoffpolsterung am Rücken belassen, da 20 g Ersparnis jetzt keinen wirklichen Anreiz zur Verringerung des spürbaren Komforts darstellen.  Das Einstecken sowie Herausholen der Stöcke ist ohne Probleme während des Laufens möglich. 

Insgesamt sitzt der Trail Ascender dank der vielen Verstellmöglichkeiten fest und sicher am Rücken des Trägers. Einzig die Stöcke in der Stockhalterung haben bei flotten Downhills doch etwas viel gewackelt, aber zumindest nicht gestört und sind auch nicht herausgefallen. Bisher konnten keinerlei Verschleißerscheinungen an der Laufweste festgestellt werden. Gewaschen wurde sie aufgrund von Schweißaufnahme bzw. einem möglichen unangenehmen Geruch erst einmal.  

Fazit von Trampelpfadlauf.de

Der deuter Trail Ascender 7 ist flexibel und schnell auf sehr viele Körperformen und Befüllungszustände einstellbar. Er ist robust und bietet genug Platz für Tagestouren und die Ultrapflichtausrüstung. Der Preis ist mit 100,- € auf Augenhöhe mit Mitbewerbern. 

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