Björn hat der Gregory Katmai 55 voll überzeugt. Der Tragekomfort ist super, auch nach mehreren Stunden mit 16 kg am Rücken. Das Taschenkonzept bietet gute Funktionalität und besonders die seitliche Öffnung empfand ich als äußerste praktisch. Mit seinem Volumen von 55 Litern ist er ideal für 2-3-Tagestouren.

Gregory Katmai 55

Hersteller: Gregory
Modell:  Katmai 55
Gewicht: 2,09 kg
Größen: S/M, M/L
Volumen: 55 l
UVP: 245,95 €
Testdauer: 12 Wochen
Bilder: ©Gregory

Nachhaltigkeit
Gregory arbeitet kontinuierlich daran, die CO2 Bilanz zu reduzieren und tut dies zum Beispiel durch eine verbesserte Versand-Effizienz. Weitere Infos zur Nachhaltigkeit bei Gregory lest ihr hier: https://eu.gregorypacks.com/de-de/sustainability/

Kurze Beschreibung
Besten Komfort und ordentlich Platz, das bietet der Katmai 55 von Gregory. Dieser vielseitige Trekkingrucksack wurde so entworfen, dass er auch bei langen Tagesetappen noch angenehm zu tragen ist und dabei die Bewegungsfreiheit nicht übermäßig einschränkt. Schaut man sich die Rücken- und Schulterpolsterung einmal näher an, fällt auf, dass diese aus einem besonderen Mesh-Gewebe besteht. Hierdurch kann die Luft dauerhaft zwischen Körper und Rucksack zirkulieren und entstehende Feuchtigkeit abtransportieren. Zusätzlich wurde das Tragesystem so entworfen, dass es den Körper vergleichsweise eng umschließt, dabei aber beweglich bleibt. 

Erster Eindruck und Verarbeitung
Dass Gregory seit 1977 Rucksäcke produziert und somit einiges an Erfahrung vorweisen kann, merkte man auch sofort beim Katmai 55. Das Material wirkt sehr robust und hochwertig und dennoch ist der Rucksack mit “nur” 2 kg noch recht leicht. Die Verarbeitung ist tadellos, alles wirkt hochwertig und robust. Sämtliche Schnallen und Verschlüsse sind stabil und lassen sich gut bedienen, Zur Bedienung der Reißverschlüsse verfügen diese über gummierte Ösen. Zur Wahl steht der Katmai als 55- und 65-Liter-Variante. Beide Varianten sind in den Größen S/M und M/L in je zwei Farben erhältlich.

Passform und Tragekomfort
Björn bekam sein Testmodell in Größe M/L, was bei 2 Meter Körpergröße logisch ist. Wer sich bei der Größe unsicher ist, findet HIER eine Hilfe zum richtigen Messen der Rückenlänge. Hat man sich dann für eine Größe entschieden, lässt sich der Rucksack noch mittels verstellbarer Rückenlänge feinjustieren. Hier muss man am Anfang vielleicht etwas ausprobieren, bis man den perfekten Sitz findet. Hat man diesen aber gefunden, überzeugt der Katmai durch einen sensationellen Tragekomfort. Das Tragesystem umschließt den Körper zwar recht eng, lässt einem aber die nötige Beweglichkeit.. Die Schultergurte sind angenehm weich und nehmen so viel Druck von den Schultern. Der Hüftgurt ist ebenfalls weich gepolstert, damit auf den Hüftknochen möglichst wenig Druck ankommt. Durch den ventilierten Netzrücken namens “Freefloat 360” liegt der Rucksack nicht direkt am Rücken an und sorgt somit für eine perfekte Luftzirkulation.

Taschenkonzept und Details
Beim Gregory Katmai ist das Taschensystem voll auf Funktionalität ausgelegt ohne unnötigen Schnickschnack. Das Hauptfach lässt sich nicht nur von oben öffnen, sondern auch über die linke Seite. Dies ist ideal, da man so nicht immer das Deckelfach öffnen muss. Hier muss man nur beachten, dass man wichtige Dinge so packt, dass diese auch hinter dieser seitlichen Öffnung liegen. Das Hauptfach bietet zudem ein Extrafach für eine Trinkblase (optional erhältlich) und eine extra Abtrennung zum Bodenfach. Auf dem Hauptfach befindet sich ein weiteres Fach mit integrierter Netztasche, das ist ideal für Dinge, an die man mal schnell heran muss. Das Deckelfach ist höhenverstellbar, hat zwei äußere Taschen und eine Netztasche im Inneren (inkl. Karabiner für Schlüssel). Am Hüftgurt befinden sich links und rechts je zwei Taschen, in denen auch größere Handys Platz finden. Über die klassische seitliche Flaschenhalterung verfügt der Katmai natürlich auch. Zum Lieferumfang gehört bei allen Gregory Rucksäcken eine passgenaue Regenhülle, die im Deckelfach verstaut ist. 

Auf dem Trampelpfad 
Im Test nutzte Björn den Rucksack bei mehreren Tages- und Mehrtagestouren überwiegend im Taunus. Mit 55 L bietet der Katmai dafür die ideale Größe. Die maximale Beladung von 20,4 kg erreichte Björn aber bei keiner Tour, diese lag bei ihm bei 16 kg. Und so beladen trug sich der Rucksack für Björn sehr angenehm. Überzeugt hat Björn definitiv der Netzrücken, auch wenn der Rücken im Hochsommer nicht trocken blieb, war die Ventilation doch spürbar. Ideal fand Björn auch die seitliche Öffnung, hierüber findet man schnell Zugriff aufs Hauptfach. Um im Deckelfach mehr Platz zu bekommen, platzierte Björn die Regenhülle im Bodenfach, somit war im Deckelfach Platz für die Dinge, die man öfter brauchte. Der breite und gute gepolsterte Hüftgurt ist ein deutliches Highlight beim Katmai, da der Rucksack so perfekt auf den Hüftknochen platzierte werden kann und man das Gewicht beim Wandern gut tarieren kann.

Fazit von Björn

Mich hat der Gregory Katmai 55 voll überzeugt. Der Tragekomfort ist super, auch nach mehreren Stunden mit 16 kg am Rücken. Das Taschenkonzept bietet gute Funktionalität und besonders die seitliche Öffnung empfand ich als äußerste praktisch. Mit seinem Volumen von 55 Litern ist er ideal für 2-3-Tagestouren.

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