Die LedLenser HF8R Signature ist eine hoch entwickelte Stirnlampe für vielfältige Outdoor-Abenteuer. Die Verarbeitungsqualität der Lampe ist tadellos und die Funktionen sind sehr vielfältig. Sie benötigt offensichtlich sehr viel Energie, da sie permanent die Lichtleistung neu bemisst und den Bedarf sukzessive anpasst. Selbst der im Winter üblicherweise kondensierende Atem in Form einer Atemwolke, führt zu einer Anpassung der Lichtintensität.

LedLenser Stirnlampe HF8R Signature

Hersteller: LedLenser 
Modell: Stirnlampe HF8R Signature
Leuchtweite: 210 m
Leuchtdauer: 90 h
Gewicht: 194 g
UVP: 109,00€
Testdauer: 8 Wochen
Tester: Thorsten
Bilder©LedLenser / Trampelpfadlauf

Produktbeschreibung

Die Ledlenser HF8R SIGNATURE ist das adaptive Kraftpaket für alle Fälle. Das Highlight: Die Adaptive Light Beam Technologie ermöglicht automatisches Dimmen und Fokussieren. Das macht die HF8R Signature zu unserer ersten Stirnlampe, die völlig freihändig nutzbar ist und keinerlei manuelle Steuerung erfordert. Zudem überzeugt die HF8R Signature mit drei Helligkeitsstufen, rotem Frontlicht und einer nahezu stufenlosen Fokussierbarkeit dank unseres zum Patent angemeldeten Digital Advanced Focus Systems. Via Ledlenser Connect App lässt sich die HF8R Signature fernsteuern (kostenpflichtiges Upgrade mit weiteren Features erhältlich), während das Stirnband für hohen Komfort und festen Halt sorgt. Der integrierte Akku ist einfach und schnell per Magnetic Charge System aufladbar. Ein weiteres nützliches Feature ist die Akku- und Ladestandsanzeige.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Die LedLenser wird kompakt in einem handlichen Karton ins Haus geliefert. Wer die Stirnlampe ausgepackt hat, muss zunächst den Lampenkopf mit dem selbstreflektierenden Stirnband verbinden, um die Lampe am Kopf tragen zu können. Dank der ausgeklügelten Verbinder geht das selbsterklärend und schnell. Die SIGNATURE ist auch zu einem geringen Teil bereits aufgeladen, sodass man gleich mal testen kann – und unser Tester war von der ausgeprägten Leuchtkraft begeistert. Das Aufladen erfolgt ganz einfach mit dem Magnetladekabel. Leider hat LedLenser jedoch, anders als in der Beschreibung, auf der anderen Seite des Ladekabels einen USB A-Stecker statt eines USB C verbaut. Die Verarbeitung des Stirnbands und des Lampenkopfs wirkt solide und handwerklich perfekt. Die Produktbeschreibung in Form eines Faltblattes ist schlüssig und verständlich. Die Titel der jeweiligen Funktionsbeschreibung sind einsprachig in Englisch, aber selbsterklärend. Alle Funktionen der Lampe sind ebenfalls mit Begriffen in englischer Sprache betitelt, sodass wir nicht darum herumkommen, hier den jeweiligen englischsprachigen Terminus zu verwenden.

Als positiv bewertet Thorsten, dass der Hersteller das »LedLenser Connecting System« nutzt. Die Nutzenden können über dieses Steck-System die Lampe auch an anderen Adaptern zu vielfältigen Einsatzmöglichkeiten befestigen. Den Akku über das »Magnetic Charge System«, also einen magnetischen Stecker für den Leuchtenkopf zu versehen, ist folgerichtig und minimiert unnötige Schäden am Stecker. Warum Ledlenser auf der anderen Seite einen USB A-Stecker statt eines USB C-Steckers liefert bleibt unklar – zumal die beigefügte Erläuterung anderes suggeriert.

Leuchtkraft und Lichtbild

Die Leuchtkraft der HF8R Signature ist mit 2000 Lumen beeindruckend. Du brauchst auch keine Sorge zu haben, dass bei Ausnutzung der vollen Strahlkraft der Trail gnadenlos ausgeleuchtet oder »überstrahlt« wird. Im Gegenteil, die LedLenser leuchtet den vor dir liegenden Trail sehr kontrastreich und perfekt aus. Mit der Leuchtqualität der Stirnlampe ist man auch in technischem Gelände und bei hoher Geschwindigkeit gut aufgehoben. Etwas nachteilig könnte sein, dass der Leuchtenkopf durch sein Eigengewicht und seiner Position auf der Stirn leicht wackelt und der Lichtkegel, mehr als im üblichen Umfang, über den Weg »zittert«.

Leuchtstufen und Akkulaufzeit

Um die Lampe einzuschalten, drückst du den gut reagierenden und wassergeschützten Schalter auf dem Leuchtenkopf. Die HF8R bietet ein beeindruckendes Spektrum an Möglichkeiten, die LED-Stirnlampe auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers einzustellen. Vom breiten Flutlicht bis hin zu sehr konzentriertem Spotlight bietet die Lampe ein breites Spektrum an Varianz zwischen diesen Extremen. Die verschiedenen Optionen können Nutzer:innen entweder über ein Stellrad am Lampenkopf selbst einstellen oder über die App von LedLenser individualisieren. Innerhalb dieser App ist es möglich, die Lampe vor dem Start nach persönlichen Gesichtspunkten einzustellen. Während des Laufs geht das auch, aber aus Sicherheitsgründen sollte man das besser nicht tun. Neben dem weißen Licht stellt die Leuchte auch noch die Lichtfarben Rot, Grün und Blau zur Verfügung. Mit Rot als Beispiel soll man die natürliche Nachtsichtfähigkeit des menschlichen Auges erhalten können. 

Die LedLenser bietet aber noch weitere Features. So zum Beispiel die Funktion »Adaptive Light Beam«. Bei dieser Einstellung dimmt und fokussiert sich die Stirnlampe automatisch, während man den Kopf bewegt oder sich selbst in Bewegung befindet. Unser Tester Thorsten war allerdings überrascht, wie viel Energie diese Funktion benötigt. Mit dieser Funktion ist man maximal 90 Minuten unterwegs, danach ist der Akku leer. Die Lampe erinnert einen nach 60 Minuten daran, dass sie in den »Backup-Modus« schalten wird, bevor nach ca. 90 Minuten das Licht endgültig ausgeht. Für diese Funktion ist das standardmäßig verbaute »Temperature Control System« enorm wichtig. Während der oben beschriebenen 90 Minuten-Runde an einem dunklen und kalten Novemberabend wurde der Leuchtenkopf durch das ständige Dimmen enorm warm und das war trotz der Nacht nicht angenehm für unseren Tester. Diese Erwärmung verhinderte auch nicht die in der Lampe verbaute »CoolingTechnology (CT)«.

Das »Digital Advanced Focus System« ermöglicht den Nutzenden, den harmonischen und stufenlosen Übergang vom homogenen Nahlicht zu fokussiertem Fernlicht. Dies kann unser Tester bestätigen. Dieser harmonische Übergang trägt dazu bei, dass bei der Verwendung der Funktion »Adaptive Light Beam« im Nahbereich bis 5,0 Meter, die oftmals rasch aufeinanderfolgenden Übergänge sanft ineinander übergehen.

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Tragekomfort

Der Tragekomfort der LedLenser HF8R Signature ist natürlich eine individuelle Sache. Wer noch nie eine Stirnlampe getragen hat, wird den Komfort anders bewerten, als jemand, der bereits Erfahrungen damit gesammelt hat. So mag es für manche Läufer:innen komfortabel sein, die Leuchte inklusive Akku auf der Stirn zu wissen, während es andere bevorzugen, den Akku, getrennt von der Leuchte, am Hinterkopf zu tragen. Das Gewicht des Akkus, immerhin 194 Gramm, auf der Stirn bringt nach der Erfahrung unseres Testers Thorsten eine gewisse Unruhe in die Ausleuchtung und nach zwei Stunden laufen, merkt man das Gewicht auf der Stirn durchaus. Bei Verwendung des »Adaptive Light Beam« erhitzt sich der Lampenkopf deutlich. Sicherlich mag es von Vorteil sein, dass LedLenser die »Cooling Technology« verbaut hat, aber die Erwärmung ist spürbar und wird ergänzend allenfalls durch das mitgelieferte »Comfort Pad« abgemildert. Das reflektierende Kopfband ist sehr komfortabel und auch mit Handschuhen gut einzustellen. Auch der Ein- und Ausschalter ist mit Handschuhen funktional. Die Handschuhe kann man also getrost anlassen. Die Funktionalität der HF8R über die App zu individualisieren ist sehr hilfreich. Diese Funktionen während des Laufs über die App zu steuern, ist für Trailläufer:innen selbstverständlich illusorisch, da zu gefährlich. Das der wiederaufladbare Akku der HF8R Signature, bei Verwendung von »Adaptive Light Beam« nach circa 90 Minuten seinen Geist aufgibt, macht die Ersatzlampe zur Pflichtausrüstung, was unweigerlich zu einem Zusatzgewicht führt und den Tragekomfort mittelbar negativ beeinflusst.

Fazit von Trampelpfadlauf.de

Die LedLenser HF8R Signature ist eine hoch entwickelte Stirnlampe für vielfältige Outdoor-Abenteuer. Die Verarbeitungsqualität der Lampe ist tadellos und die Funktionen sind sehr vielfältig. Sie benötigt offensichtlich sehr viel Energie, da sie permanent die Lichtleistung neu bemisst und den Bedarf sukzessive anpasst. Selbst der im Winter üblicherweise kondensierende Atem in Form einer Atemwolke, führt zu einer Anpassung der Lichtintensität.

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