Die Leki Ultra Trail FX.ONE Superlite sind gemacht, um viele Kilometer mit Höhenmetern zu überwinden. Sie sind mit dem neuen Trail Shark, dem ersten zu 100 Prozent für Trailrunning entwickelten Griff-Schlaufen-System, ausgestattet. Die Stöcke haben durch neue Luftkanäle das Gewicht am Griff im Vergleich zum bekannten Shark System um 30 Prozent verringern können.

Leki Ultratrail FX.ONE SUPERLITE

Hersteller: Leki
Modell: UltraTrail FX.ONE SUPERLITE
Gewicht: 137 g insgesamt bei 120 cm
Packmaß: 35 cm (gefaltet)
Größen: 105 cm – 135 cm (in 5-cm-Schritten)
Konstruktion: Fixlänge / Faltbar
UVP: 174,95 €
Testdauer: 5 Wochen
Bilder: ©Leki 

Nachhaltigkeit

Zum Produkt selbst gibt es keine Informationen. 
Aber Leki ist bemüht, verantwortungsvoll und ressourcenschonend mit unserer Umwelt umzugehen. Insbesondere werden im Hinblick auf die Langlebigkeit der Produkte alte jahrelang genutzte Stöcke, die noch zu retten sind, durch Ersatzteile wieder repariert. Hier existiert mittlerweile ein weltweites Netz an spezialisierten Service–Centern. Nachhaltige und soziale Projekte werden ebenfalls unterstützt. Mehr zur Nachhaltigkeit bei Leki und ihrer Firmenphilosophie findet man hier: https://www.leki.com/de/de/LEKI/Nachhaltigkeit 

Kurze Beschreibung

Die Leki Ultra Trail FX.ONE Superlite sind gemacht, um viele Kilometer mit Höhenmetern zu überwinden. Sie sind mit dem neuen Trail Shark, dem ersten zu 100 Prozent für Trailrunning entwickelten Griff-Schlaufen-System, ausgestattet. Die Stöcke haben durch neue Luftkanäle das Gewicht am Griff im Vergleich zum bekannten Shark System um 30 Prozent verringern können. Die Shark Strap Mesh sitzt an der Hand fest und wie angegossen und überträgt die Kraft in das Zentrum des Stocks. Die Stöcke setzen auf extrem leichtes Gewicht und das Einklicken ist durch die schlanke Form des Shark Dorns sehr intuitiv. Zusätzlich ist eine Nase am Griff angeordnet für eine zweite Griffoption und sorgt damit für noch präzisere Führung. Im gefalteten Zustand beträgt das Packmaß 35 cm und das Transportieren im gefalteten Zustand ist bei flachen Passagen durch den schlanken Durchmesser von 14/12 mm sehr angenehm. Die Stöcke sind ideal für Trailwettkämpfe oder Fastpacking Touren.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Hasret war schon sehr gespannt auf die neuen Leki Stöcke. Das erste Mal, dass er das Trail Shark System so richtig ausprobieren darf. Vor allem stand auch noch ein Wettkampf an und die Stöcke kamen in der Vorbereitung dafür an. Zunächst einmal ist das Gewicht mehr als beeindruckend. Ein Hauch von nichts. Extrem filigran, minimalistisch und schlank. Das Rohrmaterial besteht aus Carbon. Die Leki Ultra Trail FX.ONE Superlite sind tadellos verarbeitet. Die Knöpfe (Push Buttons zur Fixierung des Stockes beim Aufbau) und auch das Ein- und Ausklappen funktionierten hervorragend. Auch die zwei mitgelieferten Schlaufen (Shark Frame Strap Mesh) sind sauber verarbeitet und fühlen sich vom Material angenehm und hochwertig an. Das Shark System am Stock ist ebenfalls von Anfang an sehr gut zu bedienen. Die Trail Tips (Teller) sind ebenfalls minimalistisch gehalten und machen einen robusten Eindruck. Insgesamt ein hochwertiges Produkt mit einer extremen Leichtigkeit.

Größe und Handhabung

Hasret bekommt die Stöcke in der Größe 125 cm, was perfekt passt. Der Größenratgeber bei Leki gab ebenfalls diese Größe als Empfehlung an. An die Stöcke musste sich Hasret zunächst einmal gewöhnen. Das Trail Shark System ist definitiv anders als die klassische Form mit Schlaufen. Die „Handschuhe“ (Shark Frame Strap Mesh) sind mit Links und Rechts markiert und individuell verstellbar. Einmal angezogen saßen diese auch fest an der Hand. Das Einklicken ist ebenfalls sehr einfach. Wenn man einmal drin war, kam man erst durch Bedienen des Knopfes oberhalb des Griff wieder heraus. Das Ein- und Ausklicken während des Laufens muss natürlich geübt sein. Hasret hatte den Dreh nach ein paar Läufen raus. Auch das Auf- und Abbauen ist sehr einfach. Der Stock besteht aus drei Komponenten, die miteinander verbunden sind. Durch den Push Button oberhalb wird der Stock fixiert. Dies ist auch bei anderen Leki Modellen üblich. Dieser sitzt extrem fest. Wenn man den Stock wieder falten möchte, zieht man den oberen Teil mit gleichzeitigem Drücken des Push Buttons, sodass der Stock sich löst und man ihn falten kann. Dies ging zu jederzeit hervorragend und schnell. Je geübter man mit dem System dahinter ist, desto schneller und intuitiver geht dies von der Hand. Leki hat hier ein System von Falten, Aufbauen, Ein- und Ausklicken entwickelt, welches beeindruckend ist. Der Unterschied zwischen dem klassischen Stock mit Schlaufe und dem Trail Shark System ist deutlich spürbar, vor allem in der Kraftübertragung. Das Schöne ist, dass man den Stock gar nicht richtig halten muss, weil man im Stock eingeklickt ist bzw. darin hängt. Dadurch kann man sehr viel Kraft sparen und durch Durchziehen des Stockes am Berg sehr viel Vorschub rausholen. Das war natürlich auch gewöhnungsbedürftig. Aber wie sagt man so schön: „Übung macht den Meister.“ Noch zu erwähnen ist, dass die Handschuhe des Stocks nachkaufbar sind und auch für den Winter gibt es Handschuhe für das Trail Shark System. Insgesamt eine hervorragende Handhabung und insbesondere das Gewicht war angenehm. Man hatte nie das Gefühl, dass die Stöcke einen belästigen. Es hat eher Spaß gemacht, sich am Berg damit” hochzupushen”.

Auf dem Trampelpfad 

Hasret nutzte dieLeki Ultra Trail FX.ONE Superlite auf jedem Untergrund. Ob Fels, matschiges Gelände, Geröllfelder oder nasse Wurzeln, man hatte mit den Trail Tips immer guten Halt. Auch die Abnutzung der Trail Tips nach der Testzeit ist kaum zu erkennen, trotz ein paar Asphaltkilometern. Was noch viel wichtiger ist, ist die Belastung auf die Stöcke. Die Stöcke sind zwar filigran und minimalistisch, aber extrem robust. Jegliche Belastung aus dem Up- oder Downhill machten die FX. One Superlite sehr gut mit. Auch die Schlaufe an den Handschuhen ist sehr robust und hält einiges aus im eingeklickten Zustand. Hasret hatte die Stöcke auch bei einem Trailrennen (Innsbruck Alpine Trailrun Festival) mit dabei. Es ging an den Start beim Panorama Ultra Trail mit 62k und +2000Hm. Mit dabei die Leki Ultra Trail FX.One Superlite. Der Transport war zu jederzeit angenehm, als ob man keine Stöcke dabei hatte und auch die Unterstützung im Uphill war ziemlich gut. Der Wechsel von Ein- und Ausklicken klappte ebenfalls immer zuverlässig. Es hakte nichts. Auch die Handschuhe haben nach über 8 h laufen nicht gerieben oder zu Blasen geführt. Hier muss man auch sagen, dass die Handschuhe hoch atmungsaktiv sind. Auch bei Nässe trockneten diese schnell und ließen sich angenehm tragen. Hasret muss definitiv noch an seiner Technik mit den Stöcken “feilen”. Aber es hat zu jeder Zeit Spaß gemacht, damit zu laufen und die Stöcke werden Hasret sowohl auf Wettkämpfen als auch bei langen Trainingsläufen im Gelände begleiten.

Hinweis am Rande wegen der Entsorgung (falls man mal doch zwischen einem Felsen stecken bleibt und etwas brechen sollte):
Carbonstöcke oder Teile davon sind Sondermüll. Sie gehören fachgerecht entsorgt, beispielsweise auf dem Wertstoffhof oder ähnlichen Einrichtungen.

Fazit von Hasret

Die Leki Ultra Trail FX.One Superlite sind sehr leichte, faltbare und gleichzeitig robuste Trailrunning-Stöcke. Sie sind hochwertig verarbeitet und das Trail Shark System finde ich äußerst klasse. Die Kraftübertragung und Entlastung der Beine im Up- und Downhill ist mit der richtigen Technik enorm. Es machte mir sehr viel Spaß, damit zu laufen und das System, welches Leki sich insgesamt ausgedacht hat, hat mich auch voll überzeugt. Ich werde diese Stöcke vor allem bei Wettkämpfen in den Bergen nicht missen wollen und nehme diese auch mal auf die ein oder andere Fastpacking Tour in diesem Jahr mit.

Weitere Berichte:

Frau? Mann?

Produkte, die von einem geschlecht getestet wurden, gibt es meistens auch für das andere.