Die Mammut Aenergy TR 5 ist ein Leichtgewicht vor allem für kürzere Strecken ohne viel Gepäck. Neben den Fächern für zwei 500ml-Flasks bietet sie am Rücken Platz für eine zusätzliche Trinkblase. Durch das Schnürsystem lässt sie sich individuell anpassen und sitzt allgemein gut und fest.

Mammut Aenergy TR 5

Hersteller: Mammut 
Modell:  Aenergy TR 5
Gewicht: 180 g
Volumen:
ca. 5 L
Größen: XS-XXL
UVP: 160,00 €
Testdauer: 6 Wochen
Testerin: Veronika Stockem
Bilder: © Mammut / Trampelpfadlauf

Nachhaltigkeit

Mehr recyceltes Polyester: Bis 2025 möchten wir für all unsere Polyester-Produkte 95 % rPET verwenden und uns so einem immer stärkeren und vollständig geschlossenen Lieferkreislauf annähern. Weniger Micro Shredding: Um dieses Problem anzupacken, sind unterzeichnen wir seit 2017 das sogenannte The Microfibre Consortium (TMC). Diese Gruppe möchte Mikroplastik und seine Auswirkungen durch Lösungsansätze wie ein verbessertes Textildesign oder Wasserfiltersysteme minimieren.

Kurze Beschreibung

Die Mammut Aenergy TR 5 ist ein Leichtgewicht vor allem für kürzere Strecken ohne viel Gepäck. Neben den Fächern für zwei 500ml-Flasks bietet sie am Rücken Platz für eine zusätzliche Trinkblase. Durch das Schnürsystem lässt sie sich individuell anpassen und sitzt allgemein gut und fest.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Die  Mammut Aenergy TR 5  Laufweste ist zweifarbig gehalten. Der Netzstoff ist schwarz, Rücken und Flaskfächer sind zusätzlich von einem glatten weiß-silber glänzenden Stoff bedeckt. Im ersten Moment fällt direkt das geringe Gewicht auf. Der Stoff ist sehr dünn, wirkt aber dennoch steif, was beim Tragen aber nicht unangenehm ist. Die Nähte sind sauber verarbeitet und auch ansonsten lassen sich keine Mängel feststelle.

Passform und Tragekomfort

Veronika erhält die Mammut Aenergy TR 5 in der Größe XS. Durch das Schnürsystem lässt sich die Weste gut an die individuelle Körperform anpassen. Ist sie einmal eingestellt, sitzt sie sehr angenehm und rutscht auch nicht. Was allerdings direkt negativ auffällt, ist die Nackenpartie. Die Naht am Rücken sitzt relativ hoch und besonders, wenn die Weste vorne durch Flasks beschwert wird, kratzt und drückt der harte Saum etwas. 

Taschenkonzept und Details

Neben den Fächern für zwei Flasks vorne und einem zusätzlichen Fach für eine Trinkblase auf dem Rücken gibt es noch drei weitere Fächer. Auf dem Rücken ist ein kleineres Fach mit Reißverschluss für Wertsachen etc. angebracht. Nachteil ist nur, dass man während des Laufens nicht an die dort verstauten Sachen kommt. Es ist möglich, Riegel und co. in dem glatten Überzug vorne und an den Seiten zu verstauen, allerdings sind die Fächer dort nicht sauber abgeschlossen und die Gefahr ist groß, die dort transportierten Dinge zu verlieren.  Eine gute Möglichkeit, sein Handy mitzunehmen, gibt es also nicht, wenn man nicht erst alle Verschlüsse lösen möchte, um die Weste komplett auszuziehen.
Ansonsten befinden sich noch eine Halterung für Stöcke und extra Schlaufen für die Wasserblase an der Weste. Aufgrund ihrer sehr schlanken Form ist sie allerdings schnell überladen. Möchte man wirklich den gesamten Stauraum ausnutzen, ist eine freie Bewegung zumindest beim kleinen Modell nicht mehr wirklich möglich. 

Auf dem Trampelpfad 

Veronika testet die Mammut Aenergy TR 5 sowohl beim Wandern, als auch beim Laufen auf längeren und kürzeren Strecken. Fällt ihr im leeren Zustand direkt das geringe Gewicht positiv auf, so wird die leichte Passform schon bei zwei Flasks zum Nachteil. Durch das Gewicht des Wassers wird die Weste nach vorne gezogen, wodurch wiederum der obere Saum im Nacken scheuert. Dieser Effekt war besonders beim Wandern störend, beim Laufen aber geringer. In Kombination mit einem hochgeschlossenen Shirt saß die Weste angenehm, nur besonders für den Sommer hätte sich Veronika gewünscht, auch ärmellose Oberteile anziehen zu können.
Die Mammut Aenergy TR 5 passt sich gut der eigenen Figur an, was bei Veronika aber auch dazu führt, dass sie sehr schlank sitzt und so der Stauraum verringert wird. Mit einer Flask, Riegeln und Handy kommt sie gut klar, möchtet sie aber mehr Wasser mitnehmen, findet sie es schwierig, alle Dinge sicher unterzubringen. Im Test verliert sie auf technischen Trails mehrmals Gels, weil die vorderen Fächer nicht verschließbar sind.
Zudem wird durch die seitlichen Fächer die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Im vollen Zustand behindert die Weste also teilweise die Laufbewegung. 
Bei starkem Regen muss Veronika zudem feststellen, dass durch die Zug nach vorne die Haut unterhalb der Achseln durch die Weste selbst durch ein Shirt aufgescheuert wird.

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Fazit von Trampelpfadlauf.de

Die Mammut Aenergy TR5 ist eine sehr leichte Weste für kurze Strecken und wenig Gepäck. Für Touren, bei denen man nur etwas Wasser, einen Riegel und Handy mitnehmen möchte, gefällt sie mir sehr gut, aber schon bei zwei Flasks stößt sie an ihre Grenzen. Die Passform ist auch noch nicht ganz ausgereift, denn die Weste rutscht selbst fest geschnürt bei etwas mehr Gewicht schnell nach vorne, wodurch sie an mehreren Stellen scheuert.

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