Der Osprey Kresta in der 14-l-Version ist super geeignet für verschiedene Wintersportarten (Rodeln, Winterwandern, Schneeschuh-Gehen, Freeriden, Pistenskitouren) und überzeugt durch seinen Tragekomfort und das Taschenkonzept voll. Für das geringe Packvolumen könnte er aber leichter sein.

Osprey Kresta 14

Hersteller: Osprey
Modell:  Kresta 14
Gewicht: 840 g
Volumen: 14 l
Größen: 20 l, 30 l, Herrenmodell “Kamber” hat 16, 22 und 32 l
UVP: 100,00 €
Testdauer: 8 Wochen
Bilder©Osprey

Nachhaltigkeit
Osprey ist Mitglied der European Outdoor Conservation Association (EOCA). Osprey unterstützt ein Raubvogelschutzprojekt der EOCA in Georgien. Dieses Projekt widmet sich der Beendigung der illegalen Jagd nach Greifvögeln in Batumi im Kleinen Kaukasus. Daneben gibt es eine Selbstverpflichtung:

  1. Wir entwerfen nur langlebige und hochqualitative Produkte.
  2. Wir sind nicht verschwenderisch durch Überproduktion.
  3. Wir verwenden nur hochwertige Materialen und Stoffe und haben geringe Materialabfälle.
  4. Unsere Produkte sind nicht abhängig von Modetrends, somit regen wir unsere Kunden nicht dazu an ihre Produkte zu ersetzen bevor sie dies müssen.
  5. Anstatt Produkte mit Garantieanspruch zu ersetzen, reparieren wir diese wenn möglich.
  6. Soweit möglich, nutzen wir wiederverwendbare und recycelte Verpackungsmaterialien. Des Weiteren, wird das Verpackungsmaterial auf das Notwendigste beschränk

Weitere Informati0nen zur Nachhaltigkeit bei Osprey findet ihr auf : https://www.ospreyeurope.com/de_de/about-osprey/

Kurze Beschreibung
Der Osprey Kresta ist ein Ski- und Wintersportrucksack, der in verschiedenen Größen angeboten wird. Lena testete das Modell “Kresta” für Damen, das Herrenmodell “Kamber” ist aber identisch und lediglich die Ergonomie ist angepasst. Hier der Testbericht zur größeren 30-l-Frauen-Version. Björn testete den Kamber in der 32-l-Variante.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Der Rucksack ist, wie bei Osprey gewohnt, sehr gut verarbeitet. Das Material wirkt sehr robust und auch die Taschen mit den Reißverschlüssen sehen wertig aus. Rein optisch gefällt Lena die Variante sehr gut, sie wird in “Powder blue” und “Rosewood red” verkauft, wobei wir die letztere Version testeten.

Passform und Tragekomfort
Das hier vorgestellte Modell ist ein spezieller Damenrucksack. Dies merkt man an der Passform. Er ist nicht so breit und lässt sich gut anpassen, auch kleinere Trägerinnen (Lena ist 1,73 m groß) werden hiermit gut klar kommen. Die Riemen sind allesamt gut gepolstert und schneiden nicht ein. Es gibt einen Hüft- und einen Brustgurt, den man justieren kann.

Taschenkonzept und Details
Der Kresta hat ein Hauptfach und zwei kleinere Taschen. Eine davon ist innen weich mit Fleece ausgepolstert und bietet so Brillen und anderen empfindlichen Gegenständen Schutz. Das zweite ist groß genug, um Geldbörse, Handy, Schlüssel, Stirnbänder oder ähnliche Kleinigkeiten zu verstauen. Es hat innen eine separate Reißverschlusstasche und kleine Netztaschen. Das Hauptfach ist groß genug für die Lawinenausrüstung oder Jacke, Wechselwäsche und Getränke. Für eine Trinkblase gibt es eine Vorrichtung zur Schlauchführung nach außen.

Unterwegs am Berg
Der Osprey Kresta 14 sitzt gut und trägt sich angenehm. Die Größe ist so, dass man sie zum Freeriden gut nutzen kann (also nur LVS-Equipment und Essen/Trinken) oder zum Tourengehen auf der Piste (also nur Wechselwäsche, warme Jacke und Brotzeit). Für beides ist der Platz im Hauptfach nicht ausreichend, da die Schaufel schon recht viel Stauraum verbraucht. Es gibt die Möglichkeit, seine Ski oder das Snowboard am Rucksack zu befestigen. Das funktioniert wunderbar und die Ski schaukeln auch nicht herum, sondern sitzen fest.

Lena Schindler
Fazit von Lena Schindler

Der Osprey Kresta in der 14-l-Version ist super geeignet für verschiedene Wintersportarten (Rodeln, Winterwandern, Schneeschuh-Gehen, Freeriden, Pistenskitouren) und überzeugt durch seinen Tragekomfort und das Taschenkonzept voll. Für das geringe Packvolumen könnte er aber leichter sein.

Weitere Berichte:

Frau? Mann?

Produkte, die von einem geschlecht getestet wurden, gibt es meistens auch für das andere.