Die Páramo Andina Jacke ist vielseitig einsetzbar. Ich habe sie bei allen Aktivitäten gerade bei Schneeregen und Regen sehr gerne an, weil sie eben hält, was sie verspricht, vor allem im Herbst und Winter. Für mich ein nicht mehr weg denkbares Bekleidungsstück, auch wenn es keinen Regen oder Schnee draußen gibt.

Páramo Andina Jacket

Hersteller: Páramo
Modell: Women´s Andina Jacket
Gewicht: 634 g
Damengröße: XS-XL
UVP: 350,- €
Testdauer: 4 Wochen
Bilder: ©Páramo und Trampelpfadlauf

Nachhaltigkeit
Die englische Firma Páramo bezieht in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorreiterposition. Unter dem Motto “Wetterschutz ohne Schadstoffe” setzt sie auf  voll recycelbare, PFC-freie Materialien und innovative Gewebe-Verarbeitungsverfahren. Seit Unternehmensgründung sind alle Produkte Fairtrade-zertifiziert, was Páramo nicht zuletzt zu einem extrem glaubwürdigen und empfehlenswerten Hersteller von Outdoorbekleidung macht.
https://www.paramo-clothing.de/de-de/ourethics/pfc-free.php
https://www.paramo-clothing.de/de-de/ourethics/manufacturing.php

Kurze Beschreibung
Wenn Sie gerne in den Bergen wandern, radfahren, klettern und Rucksacktouren unternehmen, brauchen Sie eine vielseitige Jacke, die für all diese Aktivitäten geeignet ist. Ein guter Schutz vor Wind und Regen und etwas, das Sie warm hält, ist unerlässlich. Sie müssen aber auch in der Lage sein, bei harter Arbeit kühl zu bleiben.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Die Andina Jacke von Páramo ist für die vielseitige (Outdoor)Dame konzipiert und besitzt einen femininen Schnitt sowie vorgeformte Ellbogen und Schultern. Sie ist in drei Farben erhältlich. Getestet hat Steffi die Farbe Pale Mint/ Adriatic in Größe S. Es gibt aber auch noch die Farbe Midnight und Elderberry/ Foxglove. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und es fielen keine Defekte oder unangenehmen Gerüche auf. Alle Reiß- und Klettverschlüsse funktionieren einwandfrei. Auch die Zugsysteme zum Verkleinern der Kapuze und dem unteren Saum lassen sich ohne Probleme bedienen. Für den Herren passt vergleichbar am ehesten die Páramo Quito Jacke als Äquivalent.

                           

Passform und Tragekomfort 
Mit der Größe S ist Steffi super zufrieden. Sie könnte auch locker XS tragen, aber wenn man weitere Sachen darunter tragen möchte, dann empfiehlt es sich eine Nummer größer zu nehmen. Bei nur einer Lage darunter reicht auch die normale Größe. Die Arme reichen bei unserer Testerin ein wenig über die Handgelenke, der Rückenbereich geht bis über den Po. Die Kapuze passt locker über den Kopf, auch noch, wenn man eine Mütze oder Fahrradhelm auf dem Kopf hat. Wer auch mal mit Rucksack unterwegs ist, braucht sich kein Sorgen machen, denn Páramo hat den Rücken verstärkt, so dass auch bei Regen ein Wetterschutz besteht.

Atmungsaktivität und Wetterschutz
Die Andina bietet eine wind- sowie regenabweisende Schicht. Hält so natürlich warm, bei Bedarf kann man sich aber auch gut mit der Andina abkühlen. Das funktioniert entweder durch den doppelten Reißverschluss an der Frontseite und/oder auch durch die Reißverschlüsse unter den Achseln, die bis zum Bauch geöffnet werden können. Das Nikwax Analogy®-Gewebe ist nicht nur von außen wasserabweisend, sondern auch in der Lage, Schweiß von innen abzutransportieren. Hier geht Páramo sogar soweit, dass sie sagen, dass ihr verarbeitetes Material richtungsweisend ist. Denn in konventionellen Bekleidungssystemen werden nur 20 % abtransportiert, bei Bekleidungsstücken mit Nikwax Analogy®-Gewebe gilt das annähernd für 100 %.

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Auf dem Trampelpfad
Steffi war sehr gespannt über die vielseitig einsetzbare Jacke. Beim Auspacken fiel das etwas schwerere Gewicht auf. Das kommt aber eher davon, dass sonst beim Outdoorsport auf Gewicht verzichtet wird. Trägt man die Jacke, fällt es jedoch nicht mehr auf. Getestet wurde die Jacke bei allen Tätigkeiten, die sich bei unserer Testerin angeboten haben. Wandern, Radfahren, Langlaufen, Laufen, Rodeln, Schneeschippen und einfaches Spazieren gehen. Páramo hat die Jacke bei 4 Stunden Dauerregen getestet. Nach 3 Stunden im sehr nassen (Schnee)Regen war auch bei Steffi noch alles trocken. Lediglich an den Ärmeln dringt das Wasser ein wenig ins Gewebe. Bisher drang aber nichts bis auf die Haut. Die Wärmefunktion funktioniert gut bei einer langärmligen Unterbekleidung (Baselayer). Wurde es ihr zu warm, hat sie einfach die Reißverschlüsse unter den Achseln aufgemacht. Der Schweiß wurde gut abtransportiert und man hatte nie das Gefühl, nass zu sein. Zwar war die Jacke von innen dann irgendwann auch leicht feucht, aber es ließen sich keine Wassertropfen, wie sonst bei den meisten regendichten Jacken, entdecken. Der Wind wurde ebenfalls, so wie auch der Regen, gut abgehalten. Einzig allein beim Radfahren in der Abfahrt hätte es etwas mehr Windschutz benötigt. Defekte sind bisher nicht aufgetaucht, dadurch, dass die Farbe aber relativ hell ist, sieht man schnell Verunreinigungen. Sollte doch einmal etwas reißen oder kaputt gehen, so lassen sich die Páramo Sachen sehr gut reparieren und das sogar gemäß den Herstellerbedingungen lebenslang UND kostenlos!

           

Fazit von Steffi

Die Páramo Andina Jacke ist vielseitig einsetzbar, die auch von mir unviversell genutzt wird. Ich habe sie gerade bei Schneeregen und Regen sehr gerne an, weil sie eben hält, was sie verspricht, vor allem im Herbst und Winter. Für mich ein nicht mehr weg denkbares Bekleidungsstück, auch wenn es keinen Regen oder Schnee draußen gibt.  Und in Sachen Nachhaltigkeit ist Páramo sowie Nikwax ganz weit vorne dabei.

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