Der Saucony Damen Peregrine 14 ist ein toller Trainingsschuh für ausgiebige Touren auf unterschiedlichen Untergründen. Er überzeugt mich vor allem durch seinen sehr hohen Laufkomfort und seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten, egal ob beim langen Dauerlauf im Gelände oder während schneller Einheiten auf dem Schotterweg entlang der Iller.

Saucony Peregrine 14

Hersteller: Saucony
Modell: Damen Peregrine 14
Sprengung: 4 mm
Gewicht: 242 g 
Damengröße: 35,5 – 44,5 EU-Größe
Herrengröße: 40 – 50 EU-Größe
UVP: 155 €
Testdauer:  6 Wochen / 350 km
Bilder©Saucony / Trampelpfadlauf

Nachhaltigkeit

Saucony hat sich Nachhaltigkeitsziele gesetzt, um sich weiter zu verbessern. Bis zum Jahr 2025 sollen 90 % der Produkte recycelte, organische oder erneuerbare Materialien enthalten. Bis 2030 wird dieser Ansatz von Saucony auf die komplette Produktpalette übertragen. Die Materialien, die Saucony für die Schuhe und die Bekleidung verwendet, haben große Auswirkungen auf den ökologischen Fußabdruck. Deswegen werden natürliche Materialien vorgezogen, um den Bedarf von synthetischen Chemikalien sowie schädliche Herstellungsverfahren so gut wie möglich zu vermeiden. Saucony arbeitet darauf hin, verstärkt bio-basierte Materialien wie Hanf, Ananasreste, Pilze und teilweise aus Austernschalen gefertigte Stoffe und weniger Neupolyester oder Leder einzusetzen.

Produktbeschreibung
All-Trail-Spezialist, dem Sie in jedem Terrain vertrauen können. Der Saucony Peregrine 14 ist ein vielseitiger Trail-Running-Schuh, der für seine robuste Konstruktion und hervorragende Traktion bekannt ist. Er bietet eine weiche PWRRUN-Dämpfung, die auf jedem Untergrund für weiche Landungen sorgt. Die Schuhe sind widerstandsfähig gegen Schmutz und bieten durch ihre strapazierfähige Bauweise Schutz vor rauen Naturbedingungen. Das Design der 5mm-Stollen sorgt für einen zuverlässigen Grip auf unterschiedlichem Terrain, während die PWRTRAC Außensohle für zuverlässigen Halt steht. Der Schuh ist ideal sowohl für gepflasterte Wege als auch für unebene Waldwege, was ihn zu einem idealen Schuh für Abenteuer auf und abseits der Straße macht .

Erster Eindruck und Verarbeitung

Der Trailschuh von Saucony wird in der Farbe Flax/Clove geliefert. Bei dieser Farbvariante ist das Obermaterial des Schuhs in einem blassen Orange und die Sohle sowie die Zehenkappe in hellgrau gehalten. Dieses Design gefällt Lena gut. Etwas dezenter ist die Farbvariante Dew/Orchid, denn der Schuh ist vorwiegend in Beige gehalten und lediglich einige farbliche Akzente in Hellblau, Dunkelrot und Violett beleben den optischen Eindruck. Das Männermodell gibt es in roter und blauer Farbvariante. Außerdem ist der Schuh als GTX-Variante erhältlich. Lena findet es super, dass der Hersteller die Goretex-Funktion zusätzlich bietet und man dafür nicht ein anderes Schuhmodell wählen muss. Abgesehen vom etwas unangenehm Geruch beim Auspacken macht der Schuh einen guten ersten Eindruck und es lassen sich keine Verarbeitungsmängel erkennen.

Passform und Schnürung 

Die Passform des Schuhs fällt normal aus und passt gut für schmale bis normal breite Füße. Der Schuh liegt gut am Fuß an und in der Zehenbox hat Lena ausreichend Platz für den schnellen Downhill oder wenn die Füße nach langem Einsatz etwas anschwellen. Die klassische Schnürung hält gut und muss nicht nachgeschnürt werden. Zum Verstauen der doch langen Schnürsenkel ist ein Gummiband auf der Zunge angebracht, unter welches sich die Schnürsenkel ganz einfach klemmen lassen.

Laufeigenschaften

Der Peregrine 14 überzeugt die Testerin durch sein angenehmes und vor allem weiches Laufgefühl und es lässt sich super auf Waldwegen, Wiesen und Trails dahin rollen. Der Schuh ist mit 242 Gramm relativ leicht und bietet einen guten, direkten Kontakt zum Untergrund, ermöglicht schnelles Agieren im technischen Gelände und macht richtig Spaß.

Dämpfung und Protektion

Dank der weichen PWRRUN-Dämpfung und der PWRRUN+ Einlegesohle ist selbst nach 4 Stunden laufen noch ausreichend Laufkomfort gegeben. Lena nutzt den Schuh daher sehr gerne für ihre langen Touren bis knapp 40 Kilometer. Zum Trocknen des Schuhs kann die Einlegesohle einfach herausgenommen und problemlos wieder eingelegt werden. Zum Schutz vor spitzen Gegenständen und Steinen sind die Ferse und Zehenkappe mit einer trümmerresistenten Konstruktion verstärkt, die selbst nach 6 Wochen intensivem Einsatz keine Abriebspuren aufweist. Das Mesh-Obermaterial ist dagegen schon deutlich abgenutzter. Zur Verbesserung der Langlebigkeit wäre ein etwas robusteres Obermaterial von Vorteil.

Grip und Stabilität

Die PWRTRAC-Außensohle bietet insgesamt zuverlässigen Grip und packt vor allem bergauf gut zu. Im nassen und matschigen Gelände setzt sich die Sohle dank 5mm langen Stollen nicht direkt zu, wodurch man auch im Matsch recht guten Halt hat. Auf nassen Steinen und feuchten Wurzelpfaden kommt der Sohlengrip jedoch an seine Grenzen. Trotz vieler Laufkilometer auch auf Schotter und Teer sind die Stollen und die Sohle des Schuhs noch in einem sehr guten Zustand mit kaum erkennbaren Abriebspuren. Der Fuß wird sehr gut im Schuh gehalten und sitzt fest.

Auf dem Trampelpfad

Insgesamt hinterlässt der Damentrailschuh von Saucony bei der Testerin einen sehr guten Eindruck und bietet Lena ab dem ersten Laufkilometer ein angenehmes und weiches Laufgefühl. Trotz weichem Laufgefühl ist der Schuh ausreichend direkt, um zügig über technische Trails zu laufen. Touren bis knapp 40 Kilometer auf Wiesen, Waldwegen und Trails meistert er problemlos und ohne Einbußen in der Dämpfung und so ist er bei Lena über mehrere Wochen im Dauereinsatz auf ihren langen Trainingstouren. Aber auch schnelles Laufen im Intervalltraining ist für den Peregrine 14 kein Problem. Für ein gutes Fußklima, selbst an warmen Tagen, sorgt das Mesh-Obermaterial. Abgesehen vom Mesh-Obermaterial sind bisher kaum Verschleißspuren zu sehen. Blasen oder Scheuerstellen waren auch nach 3-4 Stunden kein Thema und es entstanden während der gesamten Testdauer keine unangenehmen Gerüche.

Fazit von Lena Glasbrenner

Der Saucony Damen Peregrine 14 ist ein toller Trainingsschuh für ausgiebige Touren auf unterschiedlichen Untergründen. Er überzeugt mich vor allem durch seinen sehr hohen Laufkomfort und seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten, egal ob beim langen Dauerlauf im Gelände oder während schneller Einheiten auf dem Schotterweg entlang der Iller.

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