Die UltrAspire Astral 4.0 RACE VEST machte mir auf kurzen und längeren Laufeinheiten sehr viel Spaß, da sie jederzeit tadellos am Körper saß. Die Weste ist sehr atmungsaktiv und bietet gerade für lange Touren sehr viel Platz für die Ausrüstung und so nutzte ich sie auch gerne beim Langlaufen oder auf Pistenskitouren.

UltrAspire Astral 4.0 RACE VEST

Hersteller: UltrAspire
Modell:  UltrAspire Astral 4.0
Gewicht: 386 g / 249 g ohne Trinkblase
Volumen: 9 l
Größen: One Size
UVP: 139,95 €
Testdauer: 6 Wochen
Bilder: ©GoFreeConcepts

Nachhaltigkeit
Keine Angaben seitens des Herstellers bzw. zum Produkt.

Kurze Beschreibung
Die Astral 4.0 Race Vest ist die neueste Version der frauenspezifischen Laufweste des Herstellers UltrAspire mit patentierten „HerFit Harness“. Dahinter verbirgt sich eine spezielle auf die Anatomie der Frau ausgelegte Konstruktion des Tragesystems. Die Träger sind dabei so ausgelegt, dass Brust, Herz und Lunge frei bleiben und es zu keinen Einschränkungen beim Atmen kommt. Das UltrAcool Light Mesh sorgt für ein atmungsaktives Tragegefühl. 

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Erster Eindruck und Verarbeitung
Die frauenspezifische Ultra 4.0 Race Vest ist trotz zahlreicher Taschen an allen Nähten sauber verarbeitet und es lassen sich auch nach 6-wöchiger Testdauer keine Mängel oder Verschleißerscheinungen erkennen. Das an Schulter und Brust verwendete UltrAcool Light Mesh fühlt sich etwas starr an, ist aber sehr luftig. Das Hauptfach und die Taschen der Weste sind in Schwarz gehalten. Dezente Farbakzente werden durch die Nähte und Kordeln in einem leichten Mintgrün gesetzt. Zudem ist im Lieferumfang eine Trinkblase für 2 Liter Flüssigkeit enthalten.

UltrAspire ASTRAL 4.0 Race Vest

Passform und Tragekomfort
Unterschiedliche Größen gibt es für diese Frauenlaufweste nicht. Durch das eingesetzte MAX02-Verstellsystem lässt sich die Weste jedoch sehr gut an den eigenen Körper anpassen. Durch das Festziehen der elastischen Kordeln an beiden Seiten, lässt sich die Weste schön eng ziehen. Für die langen Enden der Kordeln ist auf der linken Seite eine kleine Verstaumöglichkeit vorgesehen. Schön wäre diese Möglichkeit auch auf der rechten Seite. Die beiden Verschlussschnallen vorne sind mit Steckschnallen ausgestattet. Diese Art des Verschließens funktioniert sehr gut und zu keiner Zeit des Testens hat sich der Verschluss geöffnet. Der obere Verschluss sitzt dem Geschmack der Testerin nach jedoch etwas zu weit oben. Gerade im Sommer, wenn T-Shirts getragen werden, könnte der Verschluss zu einer Scheuerstelle werden. Höhenverstellbare Verschlussriemen könnten die Passform noch etwas verbessern. Zieht man die Laufweste am oberen Verschluss enger, liegt die Naht und das Mesh-Material zudem direkt an Hals und Nacken an. Da das Mesh-Material doch eher starr ist, fühlt es sich hier direkt auf der Haut etwas unangenehm an. 

Taschenkonzept und Details
Insgesamt bietet die Astral 4.0 Race Vest mit neun Taschen viel Stauraum für kleinere und größeren Ausrüstungsgegenstände. Für die 2-Liter-Trinkblase ist ein separates Fach mit Haken zum Befestigen am Rücken vorgesehen. Zudem gibt es am Rücken ein großes Hauptfach, in dem Wechselklamotten oder eine Jacke gut verstaut werden können. Das bleibt auch einigermaßen schweißfrei. Innerhalb des Hauptfachs ist außerdem ein separates Schlüsselfach mit Reißverschluss vorhanden. Für die Stöcke ist auf dem Rückenfach noch eine separate Verstaumöglichkeit vorgesehen. Die Stöcke lassen sich mit zwei Riemen gut fixieren und stören hier auch beim Laufen nicht. Sechs weitere kleine Taschen befinden sich an der Front der Weste. Für den Schlüssel gibt es eine Tasche mit Reißverschluss oder mit einem magnetischen Verschluss. Auf der linken Schulter ist eine Handytasche vorhanden, die laut Beschreibung Platz für jede Smartphonegröße bietet. Das Smartphone lässt sich in dieser Tasche zwar verstauen, die Testerin empfand das Tragen des Handys hier allerdings unangenehm während der Aktivität, da die Tasche recht weit oben sitzt und das sperrige Smartphone damit sehr nah am Kopf anliegt. Die beiden Schultertaschen nutzte Lena daher für kleinere, leichte Gegenstände wie Riegel. Die weiteren dehnbaren Taschen eignen sich ebenfalls gut für Gels, Riegel und andere kleine Dinge, die schnell griffbereit sein müssen. Hier lässt sich auch das Smartphone super verstauen.

UltrAspire ASTRAL 4.0 Race Vest

Auf dem Trampelpfad 
Insgesamt bietet die Astral 4.0 Race Vest mit 9 Litern Packvolumen ausreichend Stauraum für alles, was man auf langen Touren benötigt. Die Laufweste liegt bei Lena durch das flexible Verstellsystem, egal ob voll gepackt oder nahezu leer, jederzeit sehr gut an. Auch bei mehr Bewegung im Oberkörper während des Downhills oder beim Abfahren auf der Skipiste rutscht die Weste nicht hin und her und die Verschlüsse bleiben geschlossen. Das Verschließen der Weste geht sehr einfach und auch Nachjustieren während des Laufens ist kein Problem. Die Elastizität der Kordeln verhindert, dass man sich eingeengt fühlt oder die Kordeln drücken. Beim Einsatz von Stöcken bietet die Laufweste durch die s-förmig geschnittenen Träger sehr viel Bewegungsfreiheit und es kommt zu keinem unangenehmen Scheuern an den Armen. Durch diese Form liegen die Träger je nach Einstellung am Nacken und Hals an und sind gerade beim Laufen eine potenzielle Scheuerstelle. Trägt man ein Buff oder Shirt mit Kragen darunter, ist die Reibung nicht mehr zu spüren. Das luftige Meshgewebe und die reduzierte Auflagefläche am Rücken empfand Lena während des Laufens sehr angenehm, da es das Schwitzen etwas reduzierte im Bereich der Weste reduzierte. Die Trinkblase war zu jederzeit wasserdicht und das vorhandene „Trockenfach“ am Rücken hielt die enthaltenen Gegenstände einigermaßen schweißfrei. Auf langen Touren oder bei Feuchtigkeit von außen bleibt es allerdings nur in der kleinen Zusatztasche im Hauptfach wirklich trocken.

Fazit von Lena

Die UltrAspire Astral 4.0 RACE VEST machte mir auf kurzen und längeren Laufeinheiten sehr viel Spaß, da sie jederzeit tadellos am Körper saß. Die Weste ist sehr atmungsaktiv und bietet gerade für lange Touren sehr viel Platz für die Ausrüstung und so nutzte ich sie auch gerne beim Langlaufen oder auf Pistenskitouren.

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