Die Walser-Trail-Challenge mit dem Walser Ultra ist ein gelungenes Gesamterlebnis aus Sport- und Natur-Erlebnis. Feinste Trails mit anspruchsvollen Abschnitten und steilen Anstiegen sowie Downhills bringen den ganzen Körper ebenso an seine Grenzen, wie technische Abschnitte deine volle Konzentration bis zum Schluss erfordern.

Walser Ultra 2022

Name: Walser Trail Challenge, Walser Ultra, 2022
Distanz / Höhenmeter:  Walser Ultra 63 km mit 3.900 Hm
Walser Trail: 29 km mit 1700 Hm
Widderstein Trail: 15 km mit 980 Hm
Walser Trail Challenge Classic: 15 km / 29 km
Walser Trail Challenge Pro: 15 km / 63 km
Website: https://www.trailchallenge.at
Bericht: Thorsten Kollmeier
Bilder: Trampelpfadlauf

Walser Trail Challenge

Der Walser Ultra. Mein erster Ultra-Lauf. 63 anspruchsvolle Kilometer muss ich überwinden. 3.900 Höhenmeter absolvieren und erreiche als Flachlandtiroler mit 2.199 Metern Höhe an der Fiederescharte die höchste Höhe. Nur nicht zu lange drüber nachdenken.

Ein wenig Nervosität kommt auf

Hirschegg im Kleinwalsertal. 6:00 h. Morgendämmerung am 31.07.2022. Ein paar Wolken hängen am Himmel, aber heute soll es nicht regnen. Allenfalls etwas Niesel zum Start – aber auch der bleibt aus. Der Wettkampftag im Kleinwalsertal soll angenehm warm werden. Ich stehe an der Startlinie meines ersten Ultralaufs und weiß, was auf mich zukommt! Also, ganz grob jedenfalls. Wenn alles gut geht, werden am Ende 63 Kilometer auf meiner Uhr stehen. Drei Halbmarathon-Distanzen! Was ist das schon? Go for it!
Dazu gesellen sich noch 3.900 Höhenmeter, die ich mit Anstiegen zu verschiedenen Gipfeln hart erarbeiten muss. Hoher Ifen, Walmendiger Horn, Grünhorn und so weiter, um bei Kilometer 50 vor der Fiederescharte zu stehen. Danach geht es nur noch bergab. Wird schon!
Während ich noch ein paar Worte mit meinem Nachbarn im Startblock wechsele, um die Nervosität vor dem Start ein wenig zu unterdrücken, wird auch schon runtergezählt …

Gottesacker Plateau

`4, 3, 2, 1 … und für die Ultras geht die Reise los! ´ tönt es durch den Lautsprecher.
Die ersten 500 Meter auf Asphalt fühlen sich um diese Uhrzeit noch etwas unrund an. Dann geht es langsam in die Höhe. Eine dicke Trommel wird wie auf einer Galeere in unserem Schritttempo geschlagen und schon sind wir im Wald, besser gesagt Wäldele, so heißt der Streckenabschnitt Richtung Gottesacker unterwegs. Es geht zunächst durch eine der wenigen reinen Waldpassagen bergauf. Die Wurzelpfade erfordern bereits hier für die folgenden Passagen aus Wurzeln, Anstiegen und schmalen Felsstegen, die sehr dem des Gottesackers ähneln ein erhöhtes Aufmerksamkeitslevel. Mittendrin, auf einem Waldweg bei KM 3,5 kommt die erste kleine Verpflegungsstation mit Getränken. Wir verlassen den Wald und schlängeln uns durch felsige Abschnitte weiter nach oben. Spätestens jetzt muss man wachsam und sehr konzentriert sein. Denn das folgende Gottesacker Plateau ist wie ein Schweizer Käse übersät mit Rissen und Löchern, groß genug für einen Fuß oder auch einen kompletten Läufer, dessen Gleichgewichtssinn versagt hat. 

Hoher Ifen

Weiter geht’s auf dem Plateau über eine Art senkrechter Felsstege, die nicht mal eine Hand breit sind, Richtung Hoher Ifen. Wenn man das erste Mal vor der Felswand des Ifen steht, fragt man sich unwillkürlich, wie komme ich da hoch? Diese Frage werde ich mir bei Kilometer 50 noch einmal stellen. Aber dazu später mehr! Zunächst verlasse ich den Gottesacker links hinter dem Sessellift, ein Stück abwärts und schon geht es über eine lange Diagonale parallel zur Felswand stetig bergauf, um zum Schluss über mit Seilen versicherte Stufen auf den linken, niedrigen Teil des Ifen zu steigen. Einfacher als zunächst befürchtet. Kurz verschnaufen und weiter geht’s.

Ein Stück noch bergauf und schon kommt der erlösende Downhill. Aber auch dieser kann nicht einfach gerannt werden. Es folgen erdige und ausgewaschene Stufen, die mit runden Holzbohlen versichert sind. Spätestens im mittleren Abschnitt muss ich die ausgesetzten Stellen am Felsen mit Vorsicht über Seile und Stahltritte begehen. 

Schwarzwasser, Auenhütte und Walmendinger Horn

Weiter geht’s parallel auf der Rückseite des Ifen über Geröllfelder und anschließend durch Wiesen und welliges Gelände weiter bergab bis zur Schwarzwasserhütte. Der zweite VP nach insgesamt 15 Kilometern. Hier gibt es nur Wasser, dafür aber von der Crew herzlich angepriesen. Im Anschluss daran lasse ich es jedoch bis zur Auenhütte entspannt rollen. Bei KM 20 und der Auenhütte wartet schließlich meine erste richtige Verpflegung auf mich. Flasks nachfüllen, etwas vom Obst naschen, Kuchen, kurz verschnaufen und dann geht es auch schon weiter Richtung Walmendinger Horn. Der Streckenabschnitt beginnt hinter dem VP mit einem kurzen leicht abfallenden Stück Asphalt Richtung Hirschegg, um dann nach rechts in einen ebenfalls asphaltierten aber knackigen Anstieg abzuzweigen. Aber keine Sorge, unvermittelt geht es an einer T-Kreuzung nach rechts über die Obere Walmendinger Alpe (hier gibt es, kleiner Tipp für den Tag danach, sehr leckere Buttermilch mit frischen Früchten!) und Single-Trails zum gleichnamigen Horn über Schotter bergauf. Insbesondere auf dem Teilstück ab der Alpe bergauf, aber auch auf dem Downhill danach bremsen mich Wanderergruppen etwas aus. 

Grünhorn

Wenn es Richtung Grünhorn hochgeht, wird es wieder ruhiger und die Zahl der Wanderer nimmt deutlich ab. Die gesamte Strecke bis hierin und im Anschluss bis zum Ziel ist hervorragend und vorbildlich ausgeschildert. Sehr häufig wird der Verlauf durch gesprühte Zeichen und Pfeile an Landmarken, Felsen und Wegen sowie durch gelb-schwarzes Trassierband gekennzeichnet. Selbst wenn man allein unterwegs ist, kann man sich nicht verlaufen. Das nun folgende Grünhorn wird über `Serpentinen´ bestiegen. Der Wegeverlauf mildert den Aufstieg aber nur bedingt. Mir schien während dieses Abschnitts die Sonne ins Gesicht und forderte zusätzliche Kraft. Oben angekommen, macht mich ein Streckenposten auf den nun folgenden anspruchsvollen Single-Trail mit Gegenverkehr durch Wanderer aufmerksam. Und er hat nicht zu viel versprochen! Ein feiner ausgesetzter Single-Trail mit äußerst schmalem Querschnitt wartet auf mich. Rechts und links geht es sehr steil runter und der Weg über die `Köpfe´ erfordert meine ganze Aufmerksamkeit. Eigentlich lohnt es sich nicht, immer wieder auf die nötige Konzentration hinzuweisen. Wir sind in alpinem Gelände unterwegs, daher müssen wir Wachsamkeit als selbstverständlich voraussetzen. Im Anschluss geht es sportlich auf schmalen Pfaden in zahllosen Kehren bergab. Der nächste VP wartet kurz in Baad mit KM 34 auf mich. Hier steht eine wunderbare, fröhliche Crew und umsorgt mich aufs Feinste. Ich kann es nur wie folgt beschreiben: das ist in etwa so, als würde man in seine Kindheit zurückversetzt. Nach einem sonnigen Spieltag von draußen zu den Großeltern kommend, wird man auf das herzlichste umsorgt. Es gibt wie schon zuvor selbstgebackene Kuchen, Kernbeißer, Nüsse und vieles mehr. Die Getränke stehen in Fässern bereit und die Helfer unterstützen mich, wo es nur geht. Traumhaft. Als ich mich am VP an den Apfelsinenabschnitten bediente, sah ich eine weitere Schale mit Zitronen und daneben das obligatorische Salz. Meine Frage, wo der Tequila sei, regte die Vorfreude der Crew auf das Rennen 2023 an. Man würde sich für nächstes Jahr damit versorgen, rief man mir noch nach, während ich schon die Bärgunt-Hütte ins Visier nahm. Ein langer Forstweg führte mich hinauf zur Hütte und vorbei, um danach in das nächste Waldstück und in einen Trail mit Anstieg zum Widderstein überzugehen. 

Widderstein mit Gemstelkoblat bis zur Mindelheimer Hütte

Nach dem Aufstieg zum Widderstein erwartet mich die Hochalp-Alpe bei KM 40 mit Wasser, Iso und Cola. Ein fantastischer Ausblick. Noch etwa 23 Kilometer. Das dritte Drittel, mein letzter Halbmarathon beginnt. Der Streckenverlauf bleibt auf der Höhe und ich rolle begleitet durch das obligatorische Geläut der Kuhglocken entspannt weiter. Kühe, was für eine treue Fan-Gemeinde. Die Sonne lacht, meine Beine sind immer noch fit und so geht es weiter durch welliges Gelände und über felsige Pfade. Richtung Mindelheimer Hütte wurde es wieder felsiger und es ging kraxelnd über manchen Engpass. Der letzte Abschnitt zur Mindelheimer Hütte offenbarte sich als angenehmer Flow ohne größere Herausforderungen. Mit der Mindelheimer Hütte bei KM 48 erreichte ich den vorletzten VP des Ultra. Hier gab es Riegel, Getränke – das war´s. Die darauffolgenden Abschnitte ließen nicht erahnen, was mit dem bevorstehenden Anstieg zur Fiederescharte auf mich zukommen wird. Der Trail war ein angenehmer Flow und ich konnte sogar ein wenig Gas geben.

Hoch zur Fiederescharte bis Hirschegg

Es beginnt langsam und über eine spitze Rechtskehre geht es stetig und immer steiler werdend durch den nackten Felsen bergauf. »WTF«, ist nur ein Gedanke, der mich bergauf nicht mehr loslässt. Der Aufstieg zur Fiederescharte ist mit Sicherheit der technisch anspruchsvollste Abschnitt des Walser Ultra. Mein ganzer Körper wird gefordert. Unterstützt durch meine Stöcke zog und drückte ich mich hoch und bringe meinen Körper in den Grenzbereich. Endlich oben angekommen, warten Rettungssanitäter, die ich Gott sei Dank nicht in Anspruch nehmen muss. Ab hier, ich kann es noch nicht ganz genießen, geht es über Geröllfelder mit Steinen teilweise so groß wie Handbälle bergab. Der letzte VP an der Fiederepasshütte bei KM 53 begrüßt mich fröhlich mit Getränken und Snacks, um mich anschließend in den verdienten Downhill nach Hirschegg zu entlassen. Zunächst laufe ich jedoch über kleinere Geröllfelder, um danach immer weiter bergab über Single-Trails und Wurzelpfade zurück bis Hirschegg zu rennen. Die letzten drei Kilometer führen über Schotterwege ins Tal. Und als ich dachte, du hast es nach dem letzten Downhill durch den Wald geschafft, lag vor mir nochmals ein kleiner asphaltierter Abschnitt `nach oben´, dann nach rechts, um dann nach links auf die Hauptstraße zur Zielgeraden abzubiegen. Angespornt durch das Ziel in Sichtweite, gebe ich die letzten 500 Meter nochmal so richtig Gas und laufe unter dem Jubel der noch verbliebenen Zuschauer auf den ausliegenden roten Teppich, wie viele Läufer vor mir durch das Zieltor. Ich habe es geschafft! Ich bin »drin«. Und mit verdientem Stolz lasse ich mir die Medaille um den Hals hängen. 

Die Walser Trail Challenges im Überblick

Hier geben wir dir eine kurze Übersicht des Streckenangebotes: 

  • Samstag: Widderstein-Trail mit 15 km und 980 Hm.
  • Sonntag: Walser-Trail mit 29 km und 1.700 Hm 
  • Walser Trail Challenge Classic: Die Kombination aus Widderstein- und Walser-Trail auf zwei Tage verteilt. 
  • Sonntag: Walser-Ultra mit 63 km und 3.900 Hm.
  • Walser Trail Challenge Pro: Die Kombination aus Widderstein-Trail und Walser Ultra, ebenfalls auf zwei Tage verteilt.

Organisation

Die Organisatoren des Walser Trail Challenge, das TRI-TEAM Kleinwalsertal leisten ganze Arbeit. Die Organisation ist absolut vorbildlich. Dazu gehören:

  • ein Race-Briefing am Abend vor dem Start, 
  • kurz vor dem Start erhalten die Läufer aktuelle Hinweise zu den Verhältnissen auf der Strecke 
  • Notfallnummer
  • Streckenposten an den relevanten Stellen der Strecke
  • Sanitäter an relevanten Stellen
  • ausreichende Versorgung mit Nahrung und Getränken

Ein Hinweis noch, mancher Läufer neigt dazu, während des Laufs Musik zu hören. Mitunter reicht die Akkuleistung aber nicht für die Gesamtstrecke, wenn man länger als 10 Stunden unterwegs ist. Daher mein Hinweis: es gibt KEINE Möglichkeit, das Handy nachzuladen. 

Fakten

Notwendige Erfahrung für den Walser Ultra

Alpine Läufe: *****
Steigungen > 15%: *****
Schwindelfreiheit: *****
Technik: *****
Kondition: *****

Anreise

Die Anreise mit dem Auto ist aus allen Richtungen komfortabel. Parkplätze sind am jeweiligen Start in Baad und Hirschegg äußerst knapp. Daher ist es sinnvoll, ein Hotel, Gästehaus oder Campingplatz fußläufig zu nutzen. Als öffentliches Verkehrsmittel steht selbst zu früher Stunde der Walser-Bus zur Verfügung. Eine Touristenkarte, die eine kostenlose Nutzung des Busses ermöglicht, wird jedem Übernachtungsgast des Kleinwalsertals zur Verfügung gestellt. Diese Karte ermöglicht auch die kostenlose Nutzung der Bergbahnen im Tal.

Übernachtung

Im gesamten Kleinwalsertal gibt es ein breites Spektrum an Übernachtungsmöglichkeiten. Campingplätze, Gästehäuser, Hotels aller Kategorien und Gästezimmer stehen euch zur Verfügung.

Verpflegung

Am Morgen vor dem Start ist es möglich, im Cafe »s´Hirscheck« einen kostenlosen Kaffee, natürlich nur mit der schicken Tasse des Hauptsponsors zu bekommen. Sehr lecker übrigens. Wer frühstücken möchte, der bekommt dort auch Brötchen mit vegetarischem und veganem Belag. Nach der Zielankunft gibt es für Läufer und Begleiter Getränke und Essen. Während des gesamten Aufenthalts gibt es im gesamten Tal die Möglichkeit, Restaurants oder Imbisse zu besuchen. Meine Ferienunterkunft bot nichts an. Daher bin ich von Hirschegg zu Fuß nach Riezlern zum Hotel »Haller´s Posthotel« gegangen. Mich erwarteten ein leckeres Abendessen und ein sensationelles Frühstücks-Buffet. Die Herzlichkeit der Inhaber und des Personals war, obwohl ich kein Hotel-Gast war, außergewöhnlich.

Streckenverpflegung und Markierungen

Die Streckenverpflegung hat in meinen Augen keine Wünsche offen gelassen. Es gab an ausgewählten Verpflegungsstellen alles, vom Obst über Kuchen, Nüsse und Salz, Wasser, Iso, Cola und vieles mehr. 
Die Markierungen waren vorbildlich. Schilder, Trassierband im Design des Veranstalters und mit roter Farbe aufgesprühte Richtungsangaben wiesen unmissverständlich den Weg zum Ziel.

Nach dem Lauf

Vor dem Lauf kann man seine mit der Startnummer markierte Tasche abgeben. Da meine Unterkunft in unmittelbarer Nähe war, kann ich nicht sagen, ob es Duschmöglichkeiten gibt. Toiletten, Essen und Getränke stehen Läufer*innen und deren Begleitung im Zielbereich zur Verfügung. 

Besonderheiten und Pflichtausrüstung

Für alle, die diesen Lauf bestreiten wollen, möchten wir hier einige grundlegende Dinge zusammenfassen.

Besonderheiten

Der Walser Ultra ist anspruchsvoll sowie technisch und konditionell herausfordernd. Der Lauf erfordert daher eine gewissenhafte Wettkampfvorbereitung und alpine Erfahrung in ausgesetztem Gelände. Die für diesen Lauf nötigen Fähigkeiten und die nötige Ausdauerhärte setzen auch das Laufen mit Gepäck über 12 Stunden und mehr voraus. Die Pflichtausrüstung für den Ultra ist daher entsprechend umfangreich.

Pflichtausrüstung

Die Mitnahme folgender Ausrüstung während des kompletten Wettkampfs ist vorgeschrieben (gilt für Walser Trail und Walser Ultra):

  • Trailrunning-Schuhe
  • Regenbekleidung bzw. Überbekleidung als Regenschutz (mind. wasserdichte Regenjacke)
  • Warme Kleidung (Oberteil und lange Hose bzw. Beinlinge) als isolierende Zwischenschicht unter der Überbekleidung (für schlechte Witterung, die im Hochgebirge überraschend einsetzen kann)
  • Handschuhe und Mütze
  • Wasserbehälter mit mindestens 1,5 Liter (keine Becher an den Verpflegungsstellen vorhanden!)
  • Notfallausrüstung (Erste-Hilfe-Set, Rettungsdecke, Pfeife)
  • Trailbook (in den Startunterlagen)
  • Rucksack
  • Aufgeladenes und eingeschaltetes Mobiltelefon mit eingespeicherter Notfall Nummer des Veranstalters: +43 664 610 51 97 zum Abgeben von Notrufen (es muss sichergestellt sein, dass das Handy auch im Ausland Anrufe tätigen kann)
  • Stirnlampe mit aufgeladenen Batterien (nur Pflicht beim Walser Ultra)

Fazit von Thorsten

Die Walser-Trail-Challenge mit dem Walser Ultra ist ein gelungenes Gesamterlebnis aus Sport- und Natur-Erlebnis. Feinste Trails mit anspruchsvollen Abschnitten und steilen Anstiegen sowie Downhills bringen den ganzen Körper ebenso an seine Grenzen, wie technische Abschnitte deine volle Konzentration bis zum Schluss erfordern. So sehr ich vom Walser-Ultra begeistert bin, der Lauf ist eine anspruchsvolle Strecke, die ich nur erfahrenen Trail-Läufern mit Kenntnissen in alpinem Gelände empfehle. Aber keine Sorge! Der Veranstalter hat für jeden die passende Strecke im Programm. Und ich kann aus Überzeugung sagen, ich habe mich zu jederzeit vor dem Start, auf der Strecke und an den Verpflegungspunkten wohl und sicher gefühlt. Die Versorgung an den VP war jederzeit äußerst freundlich, sehr herzlich und hilfsbereit. Ich kann es mir nicht besser vorstellen und möchte die Walser-Trail-Challenge aus Überzeugung jedem ambitionierten und erfahrenen Trail-Läufer empfehlen.

Es gibt nur wenige Läufe, die mich ganzheitlich überzeugen. Die Walser Trail Challenge gehört ab jetzt für mich dazu. Und ich will sie nochmal laufen.

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