Der Evadict Laufrucksack Trailrunning – Ultra 15 L ist ein sehr guter Rucksack zu einem unschlagbaren Preis. Er bietet einen erstaunlich guten Sitz, sehr viele Taschen und lässt sich durch die Seitengurte gut fixieren. Lediglich die Trinkblase wirkt billig und das Mundstück muss immer verschlossen werden, da es sonst tropft.

Decathlon Evadict Laufrucksack Trailrunning – Ultra 15 Liter

Hersteller: Decathlon Evadict 
Modell: Laufrucksack Trailrunning – Ultra
Volumen: 15 L
Gewicht: 360 g
Größen: XL, XS/S, M/L
UVP: 79,00 €
Testdauer: 6 Wochen
Bilder: ©Decathlon Evadict  + Trampelpfadlauf

Nachhaltigkeit

Decathlon hat das Ziel, gemeinsam mit Sportlern die Zukunft auf unserem Planeten lebenswert zu gestalten. Dieses Ziel kann nur gemeinsam erreicht werden und daher achtet Decathlon auf faire Arbeitsbedingungen und Löhne. Alle Partner von Decathlon müssen den Code of Conduct unterzeichnen. Zudem wird bei Decathlon an der Reduzierung der CO2-Intensität gearbeitet. Weitere Infos dazu findet ihr hier: https://einblicke.decathlon.de/nachhaltigkeit/index.html

Kurze Beschreibung

Der Rucksack besitzt Laschen zum Befestigen der Evadict-Stocktasche, damit du deine Stöcke bequem tragen kannst, auch wenn die Weste gefüllt ist. Durch dieses einfache und clevere System kannst du deine Stöcke nehmen und wieder ablegen, so wie es dir passt. Ideal auf Touren mit sehr technischen Trailabschnitten! Platz für eine Trinkblase á 2 Liter im Rückenbereich (inklusive und mit einem Haken zu befestigen) und 2 Taschen vorne für Flaschen á 500 ml. So kannst du bis zu 3 Liter Wasser mitnehmen. Geht man davon aus, dass Trailläufer im Schnitt 500 ml Wasser pro Stunde trinken, kannst du für 6 Stunden Flüssigkeit mitführen. So bist du selbst bei Ultratrails bestens versorgt!

Erster Eindruck und Verarbeitung

Evadict ist die Hausmarke von Decathlon und der Trail Rucksack Ultra 15 soll nun auch für Trailläufer, die länger unterwegs sind, alles bieten, was man braucht. Beim Preis kann der Rucksack schon mal ein Zeichen setzen, liegt dieser bei “nur” 79 € und das inkl. Trinkblase. Da liegen andere Vergleichsmodell deutlich über 130 € und das teilweise ohne Trinkblase. Der Rucksack macht auf Björn einen sehr guten ersten Eindruck. Das Material fühlt sich angenehm an, besonders beim luftigen Mesh am Rückenteil merkt man kaum einen Unterschied zu anderen namhaften Herstellern. Klasse ist auch das flexible und dehnbare Material an der Seite.  Erst beim genauen Hinsehen fallen Björn kleine Dinge in der Verarbeitung auf. Ganz markant fällt das bei der Trinkblase auf. Den Schlauch kann man nicht per Klicksystem von der Blase lösen und auch der Schlauch selbst wirkt recht billig. Das Mundstück hingegen ist wieder gut, allerdings findet Björns es zu groß. Die Nähte am Rucksack sind ok.

Passform und Tragekomfort

Den Evadict Laufrucksack gibt es in 3 Größen. Die Zentimeterangabe entspricht des Taillenumfang in Höhe vom Bauchnabel:
XS/S: 62 bis 72 cm
M/L: 73 bis 83 cm
XL: 84 bis 99 cm

Björn wählte aufgrund seiner Größe von 2 Metern natürlich XL. Der Rucksack passte zwar, hätte aber gerne ein bisschen größer sein dürfen. Die Passform war ok, was Björn aber sofort störte, waren die drei Verschlussriemen an der Front.  Da man diese aber flexibel in der Höhe verstellen und auch entfernen kann, wurde einer entfernt und die anderen beiden angepasst. Sollte einem der Rucksack zu weit sein, oder wenn man ihn etwas straffer haben möchte, lässt sich dies über zwei Seitengurte individuell anpassen. Gerade wenn der Rucksack schwerer beladen ist, erweist sich das als sehr hilfreich. Der Tragekomfort beim Evadict Laufrucksack ist erstaunlich gut.

Taschenkonzept und Details

Der Evadict Laufrucksack Ultra 15 L hat ein großes Hauptfach, das sich seitlich von links komplett öffnen lässt. In diesem Fach gibt es eine zusätzliche Reißverschlusstasche für Geld, Ausweise, etc. und ein weiteres Einschubfach. Auf der rechten Seite der Front gibt es noch zwei kleiner Reißverschlussfächer. Björn dachte erst, wofür diese extra Taschen gut sein sollten, aber im Test erwiesen sich diese als gute Lösung. Zum einen  hatte man schnell Zugriff und zum anderen konnte man so sein Equipment gut organisieren. Am Abschluss ist dann noch ein großes Meshfach mit Zugriff von zwei Seiten. Dieses Fach ist ideal für Jacken, da man an dieses Fach problemlos rankommt, ohne den Rucksack absetzen zu müssen. Ergänzt wird das große Meshfach dann noch durch zwei seitliche Mesh-Fächer oberhalb der Hüfte.

An der Vorderseite hat der Laufrucksack insgesamt 8 Fächer, hier sollte man also problemlos alles gut organisiert verstauen können. Wie schon beim Laufgürtel von Evadict ( Link zum Testbericht) , hat auch der Rucksack eine wasserdichte Tasche für Handys. Diese sollten aber auch hier noch größer als 15 cm sein. Björns S22 Ultra passt zwar irgendwie rein, aber nur mit viel Mühe und Drücken. Im Test wurde diese Tasche dann überwiegend für den Autoschlüssel benutzt. Über der Handytasche ist ein Fach für eine Flasche, hier muss man aber klar entscheiden, was man will. Handy und Flasche ist nur schwer möglich. Am Schultergurt der rechten Seite sind dann zwei unterschiedlich große Mesh-Taschen. Ideal für Flaschen geeignet. Leider fehlt hier auf beiden Seiten ein Gummiband zur Fixierung der Flasks. Die restlichen vier Taschen an der Front sind dann im unteren Bereich und ideal für Riegel, Gels etc. geeignet. Zwei dieser Taschen haben zudem einen Klettverschluss, hier braucht man also keine Angst haben, etwas zu verlieren. Zum Verstauen der Stöcke gibt es links und rechts an den Schultergurten vier Schlaufen.  

Auf dem Trampelpfad 

Vorm ersten Lauf verschafft Björn sich erst nochmal einen Überblick über die vielen Taschen und Verstaumöglichkeiten. Da das Handy leider nicht in die dafür vorgesehene wasserdichte Tasche passte, musste sie in die Tasche, die eigentlich für eine Flask gedacht war. In die wasserdichte Tasche kam der Autoschlüssel. Die goPro kam links in eine Fronttasche mit Klettverschluss und ein Riegel auf die andere Seite. Die Trinkblase wurde dann erstmal deutlich gekürzt, da unser Tester es nicht mag, wenn an der Brust zu viel Schlauch rumhängt. Auf die Schlauchbefestigung mittels des Magnetclips wurde bewusst verzichtet, da man dafür den Schlauch von links nach rechts über die Brust führen muss. Am Rücken wurden noch eine Jacke, ein Stativ und eine Trinkblase verstaut. So ging es dann auch die ersten Runden. Ein Nachjustieren über die Seitengurte funktioniert erstaunlich gut, ohne dass der Rucksack ausgezogen werden musste. Und der Sitz war danach deutlich straffer, was sehr gut gefiel. Auf dem Trampelpfad machte der Rucksack so ziemlich alle Bewegungen problemlos mit und auch das Material zeigt bis jetzt noch keinerlei Abnutzung oder Risse. Die Trinkblase lässt sich über einen Drehverschluss öffnen und schließen. Das Verschließen ist hier auch sehr zu empfehlen, da der Verschluß im geöffneten Zustand nicht dicht ist und leicht tropft. Die Stockhalterung hat Björn im Test auch probiert, er fand die Position im Achselbereich unangenehm und hat sie dann lieber im Hauptfach transportiert. Auch voll beladen mit voller Blase, Flask, Handy, goPro und diversem Equipment lag der Rucksack äußerst gut an und ein Wackeln wurde kaum wahrgenommen.

Fazit von Björn

Der Decathlon Evadict Laufrucksack Trailrunning – Ultra 15 L ist ein sehr guter Rucksack zu einem unschlagbaren Preis. Er bietet einen erstaunlich guten Sitz, sehr viele Taschen und lässt sich durch die Seitengurte gut fixieren. Lediglich die Trinkblase wirkt billig und das Mundstück muss immer verschlossen werden, da es sonst tropft.

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