Der Speedgoat 5 ist für anspruchsvolle Trails gemacht und wurde diese Saison von der Außensohle bis zu den Schnürsenkeln komplett neu aufgelegt. Mühelos eroberst du dank Vibram®-Megagrip mit griffigen Stollen jeden Trail.

HOKA Speedgoat 5

Hersteller: HOKA OneOne
Modell: Speedgoat 5
Sprengung: 4 mm
Gewicht: 291 g 
Damengröße: EU 36 – 45 1/3
Herrengröße: EU 40 – 50 2/3
UVP: 150,- €
Testdauer:  180 km
Bilder: ©HOKA / Trampelpfadlauf

Nachhaltigkeit

Über die Firmennachhaltigkeit lässt sich leider nichts finden.

Kurze Beschreibung

Der Hoka Speedgoat 5 ist für anspruchsvolle Trails gemacht und wurde diese Saison von der Außensohle bis zu den Schnürsenkeln komplett neu aufgelegt. Mühelos eroberst du dank Vibram®-Megagrip mit griffigen Stollen jeden Trail und verlierst auch auf losem Boden den Boden nicht unter den Füßen. 

Erster Eindruck und Verarbeitung

Lasst uns zum Einstieg mal die Neuerungen bzw. Änderungen im Gegensatz zum Speedgoat 4 aufzeigen. Die Sohle ist immer noch eine Vibram Megagrip, aber die Stollen wurden etwas geändert, ein Update der Verbundstoffe an der Zwischensohle sowie andere Material-Updates führen zu einer leichten Gewichtsreduktion (14 g) und die Oberkonstruktion bietet laut Hersteller jetzt mehr Platz und mehr Komfort. Ansonsten ist die Verarbeitung top und der erste Eindruck wirkt wieder “klobiger”, als er ist. Dazu später mehr. Farblich gab es einige Updates und es gibt auch den Speedgoat 5 in vielen unterschiedlichen Farben.

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Passform und Schnürung 

Den Hoka Speedgoat 5 gibt es in der “Normalen” und in der “Weit” Ausführung. Wir haben die normale Ausführung getestet. Die Passform ist sehr gut, man schlüpft rein und der Fuß fühlt sich wohl. Die Schnürung ist klassisch und es gibt keine Möglichkeit, die Schnürsenkel zu verstauen. Dafür aber halten die Schnürsenkel auch ohne Doppelknoten sehr gut und ein Nachschnüren unterwegs war bei uns nicht notwendig.
Dass der Speedgoat 5 jetzt noch mehr Komfort und Platz bieten soll, können wir nicht direkt bejahen, aber vielleicht fällt das Läufern mit breiten Füßen eher auf. Fakt ist aber, dass der Schuh ausreichend Platz bietet und trotzdem für Läufer mit normalen und schmalen Füßen geeignet ist.

Laufeigenschaften

Bei den Laufeigenschaften wirkt er wesentlich dynamischer, als er aussieht. Das Abrollverhalten ist klasse und er macht auch schnelle Lastwechsel super mit, ohne dabei schwammig zu wirken. Lediglich auf schmalen und anspruchsvollen Trampelpfaden ist sich der Schuh aufgrund seines voluminösen Aufbaus selbst im Weg.

Dämpfung und Protektion

Wenn man eine Dämpfung als ausgeprägt bezeichnen kann, dann die des Hoka Speedgoat 5. Wobei wir keinen Unterschied zum Speedgoat 4 feststellen können. Er schluckt alles weg und gibt einem nur noch wenig direkte Rückmeldung. Die Protektion schützt den Fuß, was gerade bei Geröll klasse ist.

Grip und Stabilität

Hier zeigt sich die Vibram-Sohle von ihrer besten Seite, denn auch auf nassem Untergrund packt sie gut zu. Trotz der sehr ausgeprägten Dämpfung wird man stabil im Schuh gehalten und hat durch die geringere Sprengung nicht das Problem zu kippen. 

Auf dem Trampelpfad

Der große Vorteil von dem Speedgoat 5 ist für Holger aber die Veränderung der Zunge. Diese Änderung ist nur minimal, führt aber dazu, dass diese bei ihm nicht mehr drückt bzw. reibt. Wie oben schon erwähnt, ist der Speedgoat 5 sehr dynamisch und macht gerade, wenn es mal wieder länger wird, Spaß. Im Nassen nimmt er auch nicht mehr Wasser auf als andere und trocknet schnell wieder ab.

Fazit von Holger

Der Hoka Speedgoat 5 ist ein gelungener Schuh für die steinigen und langen Trampelpfade. Genau der richtige Schuh für Ultratrails im Mittelgebirge oder für die nächste Fastpacking Tour. Mittlerweile hab ich mich auch an die “Monster”-Optik gewöhnt und nutze den Speedgoat 5 oft und gerne.

Weitere Berichte:

Frau? Mann?

Produkte, die von einem geschlecht getestet wurden, gibt es meistens auch für das andere.