In der Rab Veil 6L lassen sich auch Flüssigkeiten prima aufbewahren: Zwei 500-ml-Trinkblasen (im Lieferumfang enthalten) sind vorn untergebracht und ein großflächiges Fach am Rücken bietet Platz für eine 2-Liter-Trinkblase und notwendige Bekleidungsschichten. Sichere Taschen mit ultraleichten Reißverschlüssen sind ideal zur sicheren Aufbewahrung deines Schlüssels oder deines Smartphones.

Rab Veil 6L

Hersteller: Rab 
Modell:  Veil 6L
Gewicht: 320 g
Volumen: 6 Liter
Größen: S – L
UVP: 140,- €
Testdauer: 5 Wochen
Bilder: ©Rab / Trampelpfadlauf

Nachhaltigkeit

Dieses Produkt enthält keine Fluorcarbone mehr. Mit der “Rab DNA” zeigt die Firma Rab mit Sitz in England auf, dass Nachhaltigkeit nicht nur auf dem Papier steht, sondern Teil der Firmenphilosophie ist. Als klimaneutrales Unternehmen ist es Rab wichtig, nicht nur “Fair Wear” ausgezeichnet zu sein, sondern sich auch aktiv für den Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Mehr zur Rab DNA unter:  https://rab.equipment/eu-de/rab-dna

Kurze Beschreibung

In der Rab Veil 6L lassen sich auch Flüssigkeiten prima aufbewahren: Zwei 500-ml-Trinkblasen (im Lieferumfang enthalten) sind vorn untergebracht und ein großflächiges Fach am Rücken bietet Platz für eine 2-Liter-Trinkblase und notwendige Bekleidungsschichten. Sichere Taschen mit ultraleichten Reißverschlüssen sind ideal zur sicheren Aufbewahrung deines Schlüssels oder deines Smartphones.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Da die Rab Veil 6L unser erstes Produkt der Firma Rab war, waren wir nicht nur sehr gespannt, sondern nahmen die Laufweste nach dem Auspacken genauer unter die Lupe. Im Lieferumfang sind zwei 500-ml-Flasks der Firma HydraPak inklusive, die schon mal für gute Qualität bekannt sind. Daneben gibt es einige Fächer, zu denen wir später kommen und eine saubere Verarbeitung der Nähte. Was noch auffällt, ist, dass der untere Saum der Rab Veil 6L dehnbar ist und zum Körper hin mit kleinen Gummipads versehen ist, die das Verrutschen der Weste verhindern sollen. Das Mesh-Material ist etwas fester als bei anderen Herstellern, dies soll aber dadurch weniger Feuchtigkeit aufnehmen und atmungsaktiver sein. Bei der Farbe hat man keine Wahl, dafür ist die in hell- und dunkelgrau gehaltene Laufweste aber auch neutral genug, dass sie jedem gefallen wird.

Taschenkonzept und Details

Taschen gibt es viele und man sollte sich, wie bei jeder Laufweste, diese erstmal genauer anschauen und überlegen, wo man was am besten unterbringt.

Rückenfächer

Fangen wir beim Rückenfach an, das besteht aus einem offenen Fach mit einem Klettband zum Unterbringen einer bis zu 2 L großen Trinkblase. Danach folgt ein weiteres Rückenfach, das ebenfalls über den ganzen Rücken geht und oben offen ist. Hier bringt man z. B. mühelos seine Wechselsachen unter. Da das Fach aber weder vor Schweiß noch Regen geschützt ist, empfiehlt sich ein Packsack. Im oberen Bereich dieses Faches gibt es noch eine kleine Reißverschlusstasche, für z. B. Akkus oder ähnliche Dinge, die klein sind und beim Absetzen der Laufweste rausfallen könnten. Am unteren Teil des Rückens hat man ein Fach, wo man von beiden Seiten durchgreifen kann. Das ist super für z. B. eine Regenjacke geeignet.

Vorne

Auf dem oberen Teil der Schulterriemen hat man auf beiden Seiten ein offenes Fach, das sich eher für leichte, kleinere Dinge eignet. Wir hatten da unseren Müll drin (Riegel Papier). Das linke der beiden Fächer ist mit einer Signalpfeife und einem Schlüsselhaken ausgestattet. Darunter kommen die beiden Flasks, die jeweils mit einem Gummiriemen zur Befestigung dieser ausgestattet sind. Auf diesen Taschen gibt es eine weitere, die mit einem leichtgängigen Reißverschluss versehen ist und sich bis zur Seite zieht. Hier findet so einiges Platz. Links hat man zusätzlich noch eine kleine Tasche in dieser Tasche, damit das Smartphone nicht ganz in der Tasche runterrutscht und verschwindet.  Dann gibt es noch rechts und links zwei offene Fächer zwischen Flask-Tasche und Rucksack. Ideal für Handschuhe, Schlauchtuch oder Stirnlampe.

Stockhalterung

Vorn gibt es links und rechts neben den Flasks eine Halterung für Stöcke. Hier haben wir die Black Diamond Distance FLZ Faltstöcke befestigt, was ganz gut funktioniert und auch im rasanten Bergablaufen nicht stört. Zumindest diese Stöcke wackelten nicht. Es schränkt aber ein wenig die Armbewegung ein, so dass es keine Lösung für Stunden ist. Alternativ kann man die Stöcke auch hinten durch das offene Rückfach schieben.

Vimeo

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Auf dem Trampelpfad 

Wir spülten die Flasks, wie in der Beschreibung erklärt, einmal aus, füllten die Laufweste mit Vorräten, Regenjacke und Erste-Hilfe-Set und ab ging es auf eine lange Tour. Das oben erwähnte Mesh-Material sorgte wirklich dafür, dass wir nicht so extrem schwitzen am Rücken und vor allem, dass sich die Rab Veil 6L nicht mit Schweiß vollsaugte.  Zum Trinken muss man die Flasks etwas zum Mund nehmen. Diese bleiben aber dank des Gummibandes auch im fast leeren Zustand immer oben und rutschen nicht in die Tasche. Auch kann man im Gegensatz zu anderen Laufwesten dieser Art, die Flasks nach dem Auffüllen einfach und ohne “Gefriemel” wieder verstauen. Generell kommt man während des Laufens gut mit dem Taschenkonzept zurecht. Man kann die Reißverschlüsse schnell und einfach mit einer Hand bedienen und man kommt gut an die Durchgreif-Tasche am Rücken dran, wo man z. B. seine Regenjacke verstauen kann. Das Smartphone ist immer schnell zur Hand, da es nicht nach unten in der Tasche verschwindet.. Der Verschluss hält sehr gut und man kann ihn einfach anpassen und er engt einen nie ein. Auch nach über fünf Stunden mit der Rab Veil 6L hatten wir keinerlei Druck- oder Scheuerstellen.

Fazit von Holger

Die Rab Veil 6L hat mir vom ersten Moment an super gefallen, da sie sehr gut konzipiert ist und toll sitzt. Das Volumen ist klasse, da ich sie für kurze Touren, wo ich nur was zum Trinken mithabe und vielleicht eine Jacke, genauso gut nutzen kann wie auf einer fünfstündigen Tour mit allem, was ich benötige.

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