7 Tage, 240 km, 15.000 HM. Das sind die Eckdaten zu unserem großen Laufziel in diesem Jahr, dem Pyrenees Stage Run (PSR). Wir, das sind Kerstin und Nicole. Als „Team Trampelpfadlauf“ werden wir vom 4.–10. September 2022 auf herrlichsten Trails durch das Heimatrevier von Kilian Jornet in den spanischen Pyrenäen laufen, von Ribes de Freser nach Salardú.

Unser Weg zum PSR – Vorbereitung mit Hindernissen (3)

7 Tage, 240 km, 15.000 HM. Das sind die Eckdaten zu unserem großen Laufziel in diesem Jahr, dem Pyrenees Stage Run (PSR). Wir, das sind Kerstin und Nicole. Als „Team Trampelpfadlauf“ werden wir vom 4.–10. September 2022 auf herrlichsten Trails durch das Heimatrevier von Kilian Jornet in den spanischen Pyrenäen laufen, von Ribes de Freser nach Salardú.

Im März gab’s das letzte Update von uns, was ist seitdem passiert?

Im 2. Teil dieses Blog-Beitrags haben wir Euch über den Aufbau unseres  Trainingsplans berichtet, den wir zur Vorbereitung nutzen. Neben Long Steady Runs, also langen, langsamen Läufen zum Aufbau der Grundlagenausdauer, besteht unser Training aus Tempo- und Intervalleinheiten sowie Vertical Training zur Gewöhnung an die zu bewältigenden Höhenmeter. Natürlich dürfen auch Stabi, Yoga und Krafttraining nicht zu kurz kommen, denn gerade die langen und steilen Downhills werden eine ungewohnte Belastung für die Muskulatur sein.

Die größte zeittechnische Herausforderung für uns sind dabei sicher die „Back-to-Back“ Einheiten an den Wochenenden: mehrstündige, lockere Läufe an aufeinanderfolgenden Tagen, um den Körper an die Mehrtagesbelastung zu gewöhnen. Waren dies zu Beginn für Fr / Sa / So noch 2 / 3 / 3 Stunden, so steigerte sich der Umfang stetig. Im Moment sind wir bei ca. 5 / 5,5 / 3 Stunden. Uff, da bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Dinge …

Wir wohnen nicht weit voneinander entfernt und haben gerade in der Anfangsphase viele Lauf-Einheiten zusammen absolviert. Bis … ja, bis … Kerstin bei einem Trainingslauf im April unglücklich auf einer Wurzel umknickte. Diagnose: Abriss der Außenbänder des rechten Sprunggelenks. Und mindestens 5 Wochen Laufpause. Mist. Doch es half alles nichts, Kerstin gönnte dem Fuß die nötige Heilungszeit und versuchte, die Laufform mit Radfahren und Yoga bestmöglich zu halten.

Hurra, es läuft wieder!

Was soll man sagen – das hat wohl ganz gut geklappt. (Orthopäden sollten jetzt besser nicht weiterlesen …) Bei den Trampelpfadtagen in der Eifel Mitte Mai lief Kerstin nach 5 Wochen Laufpause alle drei Tagestouren komplett (und fast schmerzfrei) mit. Das „Team Trampelpfadlauf“ war wieder vereint! In der Eifel interviewte uns Hasret auch zu unserer PSR-Vorbereitung. Hören könnt Ihr den Podcast hier: https://www.trampelpfadlauf.de/podcast/

Die Verletzung war überstanden und wir waren wieder viel zusammen unterwegs, u.a. Ende Juni beim Losheimer Trailfest, wo wir als Team die sogenannte „Challenge“ (11 km / 45 km / 23 km, an drei aufeinanderfolgenden Tagen ) liefen – und ein fulminantes Wiedersehen mit der Trampelpfad-Family (Holger, Ina und Hasret) feierten.

Ein Unglück kommt selten allein

Anfang Juli ging es dann direkt weiter zu den Trampelpfadtagen im Kleinwalsertal. 4 Tage unterwegs auf herrlichsten Walser Trails, zusammen mit einer tollen Truppe Gleichgesinnter. Was gibt es Schöneres? Doch kaum zuhause angekommen, gab es erneut eine Hiobsbotschaft: Kerstin hatte sich mit Corona infiziert. Das bedeutete ein weiteres Mal Trainingspause, diesmal mit deutlich ungewisserer Prognose als noch beim Bänderriss. Jetzt war wirklich komplette Sportpause angesagt, der Körper erschöpft und müde, es ging Nichts mehr. Es hieß, Ruhe bewahren und dem Körper die nötige Zeit zur Erholung geben.

Ganz allmählich wurde es besser, langsames Laufen war wieder möglich, allerdings mit deutlich höherem Puls als gewohnt – und der Körper war einfach immer müde.

Ursprünglich hatten wir geplant, Ende Juli zusammen noch einmal zum Trainieren in die Berge zu fahren. Aus Vernunftgründen haben wir darauf verzichtet, denn Kerstin brauchte noch etwas Zeit, um die Belastung vorsichtig in sinnvollen Schritten zu steigern – und den Körper nicht über Gebühr zu belasten. Nicole war daher am letzten Wochenende alleine im Kleinwalsertal, um bei der Walser Trailchallenge für das Team Trampelpfadlauf an den Start zu gehen, zusammen mit mit Thorsten, der auf der Ultradistanz startete.

Jetzt freuen wir uns dass unser Zweierteam endlich wieder vereint ist! An diesem Wochenende waren wir erstmals wieder zusammen zum Laufen unterwegs, hurra! Trotz aller Zwischenfälle sind wir zuversichtlich, dass wir am 4. September fit und gesund an der Startlinie stehen werden.

Drückt uns die Daumen!

Liebe Grüße,
Kerstin und Nicole

 

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