Die Skinners Laufsocken sind für absolute Barfußliebhaber eine super Empfehlung. Wer sich an das Thema herantasten möchte, kann mit der Skinners 2.0 beginnen und sich dank der herausnehmbaren Innensohle noch steigern. Wer mit den Laufsocken nicht nur gehen, sondern auch laufen möchte, sollte eher die Skinners 1.0 nutzen.

Skinners Laufsocken 1.0 und 2.0

Hersteller: Skinners
Modell: 1.0 und 2.0
Sprengung: 0 mm
Gewicht: 160 g (Paar)
Unisex 1.0: XS – XL (entspricht ca. Gr. 36 – 49)
Unisex 2.0: XXS – XXL (entspricht ca. Gr. 36 – 48)
UVP: 49,90 – 54,90 €
Testdauer:  je 3 Wochen / 60 km
Tester: Steffi 2.0 und Sebastian 1.0 & 2.0
Bilder: ©Skinners

Nachhaltigkeit
Das StretchKnit Obermaterial besteht aus einer  Kombination von Natur- und Kunstfasern. Das strapazierfähige Material der Laufsohle enthält weder Phthalate, noch ist es mit Klebstoff oder Nähten verbunden. Das Ergebnis ist ein Produkt, das umweltfreundlich und maschinenwaschbar ist.

Skinners Laufsocken

Kurze Beschreibung
Die Skinners 1.0 Laufsocke ist schmal geschnitten und verfügt über keine Innensohle wie die neuere 2.0. Zudem hat die zweite Generation einen breiteren Vorfuß. Die beiden Laufsocken versprechen ein unglaublich direktes Lauf- und Gehgefühl. Sie sind sehr klein verpackbar und daher gerade optimal auf Reisen.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Beide Varianten sind tadellos verarbeitet und riechen nicht auffällig. Es stehen keine Nähte ab und es reibt beim ersten Reinschlüpfen nichts. Die Version 1.0 sowie die 2.0 gibt es in verschiedenen Farbvarianten. Sogar für die Kleinen gibt es die Skinners Laufsocken ab Schuhgröße 26-27!

Skinners kids

Passform
Die Skinners 1.0 ist schmal geschnitten und lässt sich durch das stretchige Obermaterial leicht anziehen. Die Laufsocke sitzt somit eng am Fuß und es drückt bei unserem Tester nichts. Sebastian hat sie in Größe M, was einer Schuhgröße 40-42 entspricht. Bei Laufschuhen hat er sonst 42,5 – 43. 

Die Skinners 2.0 ist im Vorfuß weiter geschnitten, sitzt daher etwas lockerer, was aber trotz der schmaleren Füße von Sebastian gerade noch in Ordnung ist. Auch hier ist das Anziehen dank des weichen Obermaterials leicht möglich. Steffi hat ihre Version 2.0 in Größe S (EU 40-41) erhalten und das passt super. Sebastian hat sie wie bei der 1.0 in Größe M im Test.

Laufeigenschaften
Beide Versionen bieten ein selten erlebtes direktes Laufgefühl, wobei hier gerade die Version 1.0 natürlich noch etwas direkter ist als die 2.0 mit der 3 mm dünnen Innensohle. Die Rückmeldung vom Untergrund ist sensationell, ohne dass es bei spitzen Steinen oder Wurzeln zu unangenehm wird. Man sollte sich daher gerade am Anfang an die Entfernungen und Untergründe langsam herantasten.

Dämpfung und Protektion
Lediglich die Skinners 2.0 Laufsocke bietet durch die herausnehmbare Innensohle eine leichte Dämpfung. Ein Schutz gegen Steine oder ähnliches bieten beide Skinners Laufsocken nur von unten. Das sockenartige Obermaterial gibt alle Kontakte ungehindert an den “Insassen” weiter.

Skinners Laufsocken

Grip und Stabilität
Die abriebfeste Sohle ist bei beiden Modellen gleich und bietet guten Grip im Gelände,  insofern der Untergrund nicht gerade aus losem Geröll oder zu matschig ist. Hierfür sind die Laufsocken aber auch nicht konzipiert. Der Stand und Halt in der Skinners 1.0 ist aufgrund der schmaleren Form ausgeprägter als in der Skinners 2.0. Man rutscht wenig (Version 2.0) und gar nicht (Version 1.0) in den Laufsocken umher. 

Auf dem Trampelpfad
Wie erwähnt, bietet gerade die Skinners 2.0 mit der herausnehmbaren Einlegesohle einen idealen Einstieg in die Barfußschuhwelt. Zudem empfehlen wir dringend, nicht direkt mit den Laufsocken tatsächlich loszulaufen, sondern sich über immer länger werdende und vor allem schneller werdende Wanderungen an das Thema heranzutasten. Wer schon Erfahrung im Bereich Laufen mit Minimalschuhen hat, kann ggfs. direkt zur Skinners 1.0 greifen. Sie bietet durch die schmalere Form besseren Halt beim Laufen. 
Bei der Version 1.0 würde sich Sebastian etwas mehr Atmungsaktivität in der Laufsocke wünschen, da man darin schon recht schnell schwitzt, wobei Sebastian grundsätzlich viel und eben schnell schwitzt, egal wie intensiv die sportliche Belastung ist. Bei der 2.0 ist das schon etwas besser. Beide Versionen verlieren im rauhen Gelände schon hin und wieder einzelne aufgeklebte Fasern der Außensohle. Aber das beeinträchtigte die Funktion bisher in keinster Weise. Läuft bzw. wandert man bei Nässe, also Regen oder feuchten Wiesen etc. mit den Laufsocken, bleibt es von unten her trocken. Jedoch dringt irgendwann unweigerlich Feuchtigkeit über das Obermaterial in die Laufsocken ein. Das stört aber nicht, macht die Socke lediglich etwas schwerer.

Skinners Laufsocken

Fazit von Trampelpfadlauf.de

Die Skinners Laufsocken sind für absolute Barfußliebhaber eine super Empfehlung. Wer sich an das Thema herantasten möchte, kann mit der Skinners 2.0 beginnen und sich dank der herausnehmbaren Innensohle noch steigern. Wer mit den Laufsocken nicht nur gehen bzw wandern, sondern auch laufen möchte, sollte eher die Skinners 1.0 nutzen.

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