Name: Eiger Ultra Trail
Distanz / Höhenmeter:
- Trail E101 – der Ultra Trail 101 Kilometer / 6.700 Höhenmeter
- Trail E51 – der Panorama Trail 51 Kilometer / 3.100 Höhenmeter
Insgesamt stehen beim Eiger Ultra Trail in Grindelwald sechs Rennen zur Auswahl. Neben dem E101 und dem E51 Trail werden folgende Strecken angeboten:
- Trail E250 – UNESCO Jungfrau-Aletsch Trail: 250 Kilometer / 20.000 Höhenmeter als 2er oder 3er Team
- Trail E35 – der Nordwand Trail: 35 Kilometer / 2.500 Höhenmeter
- Trail E16 – der Genuss Trail: 16 Kilometer / 960 Höhenmeter
- Trail Surprise: 10 -15 Kilometer / 500 – 1.000 Höhenmeter
- Zudem kann der E51 auch als Teamwertung gelaufen werden
Die Trail Surprise fand am Freitagnachmittag statt, sodass die Läufer des E101, E51, E53 und E16 zusätzlich an diesem Rennen teilnehmen konnten. Alle anderen Distanzen starteten am Samstag abgesehen vom E250, bei dem die Läufer bereits mittwochs auf die Strecke geschickt wurden.
Website: https://www.eigerultratrail.ch/de/
Bericht: Lena
Bilder: Lena
Anreise und Parken
Die Anreise nach Grindelwald ist mit dem Auto, aber auch mit dem Zug gut möglich. Züge fahren ab Interlaken im Halbstundentakt nach Grindelwald. Wer mit dem Auto kommt, sollte beachten, dass es je nach Uhrzeit ab Interlaken zu Rückstau Richtung Grindelwald kommen kann. Daniel und Lena sind mit dem Camper am späten Freitagnachmittag vor dem Eventtag angereist und hatten auf den letzten Kilometern etwas Rückstau bis Grindelwald. Direkt am Eventgelände stehen zwei kostenpflichtige Parkhäuser zur Verfügung, die 24 geöffnet sind und dort gab es bei unserer Anreise auch noch ausreichend Platz.
Übernachtung
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es direkt in Grindelwald und wer rechtzeitig bucht, kann auch teilweise noch etwas preiswertere Pensionen oder Hostelzimmer erwischen. Zudem gibt es in Grindelwald die drei öffentlichen Campingplätze Eigernordwand, Holdrio und Gletscherdorf. Da jedoch gerade auf den Campingplätzen die Kapazitäten meist schnell erschöpft sind und man teilweise nicht vorab reservieren kann, bietet der Veranstalter einen Ausweich-Campingplatz für Campervans und Busse an. Dort gibt es zwar keinen Strom, Wasser oder Duschen, aber zumindest stehen Toi Toi WCs bereit und man bezahlt auch lediglich die Kurtaxe. Lena und Daniel machten vom Ausweich-Campingplatz Gebrauch, auf welchem man sogar bis einen Tag nach dem Event campieren kann. Den Weg zum Ausweich-Campingplatz erfährt man jedoch erst vor Ort und wird natürlich erst freigegeben, wenn die öffentlichen Campingplätze belegt sind. Die Entfernung zum Eventgelände war ca. 2 Kilometer, was in rund 30 Minuten zu Fuß locker zu schaffen war.
Gepäck, Duschen und Eventgelände
Das Eventgelände befindet sich direkt in Grindelwald bei der Curlinghalle Sportzentrum Grindelwald. Dort befanden sich auch die Duschen und konnten vor dem Start das Gepäck bzw. für den E101 und den E35 der Dropback deponiert werden. Außerdem wurde nach dem Lauf in der Halle kostenlose Massage angeboten. Daniel und Lena mussten sich am Vorabend noch registrieren und anmelden, was jedoch problemlos funktionierte und alle Helferinnen und Helfer waren super hilfsbereit und freundlich. Insgesamt schien die Startnummernausgabe und das ganze Drumherum trotz der großen Anzahl an Läuferinnen und Läufern ohne große Schwierigkeiten abzulaufen und die Routine der Organisatoren nach 10 Jahren Eiger Ultratrail war nicht zu übersehen. Am Eventgelände gab es außerdem eine kleine Expo mit Ständen verschiedener Hersteller sowie diverse Foodtrucks, eine Festwirtschaft und Bars.
Verpflegung vor und nach dem Lauf
Bei der Pasta Party am Freitag von 12 – 19 Uhr standen Penne mit zwei unterschiedlichen Tomatensaucen (vegetarisch oder mit Fleisch) zur Auswahl. Wem eine Portion nicht ausreichte, der konnte sich auch genügend Nachschlag holen. Zudem wurde am Wettkampftag eine Early Bird Frühstück in der Eiger+Cafe Lounge direkt am Eventgelände angeboten. Für 15 CHF konnten sich die Läuferinnen und Läufer von 02.30 – 06.30 Uhr am Buffet bedienen.
Auf dem E51 Panorama Trail gab es 7 Verpflegungsstationen und beim E101 14 Stationen + jeweils vielseitige Zielverpflegung, an denen viele einheimische Produkte und Produkte des Sponsors Winforce angeboten wurden:
- Wasser, Cola, Iso
- Biberli, Nüsse,
- Früchte, Melonen, Trockenfrüchte
- Salzgebäck und Bergkäse
- Riegel
Die Anzahl an Verpflegungsstationen war auch bei der Hitze ausreichend und aufgrund des vielseitigen Angebotes sollte für jede Vorliebe etwas dabei sein.
Rund um die Veranstaltung und Streckenmarkierung
Die Startnummernausgabe fand am Vortag von 9 – 19 Uhr für die Strecken E101, E51, E35 & E16, Trail Surprise & Kids Race in der Curlinghale Sportzentrum statt. Zudem konnten für den E16 und E35 am Samstag von 6 – 8 Uhr die Startunterlagen abgeholt werden. Zu beachten ist, dass bei der Startnummernausgabe auch die Gepäckkontrolle erfolgt. Daher muss der vollständig gepackte Laufrucksack mitgenommen und die Pflichtausrüstung vorgezeigt werden. Neben der Startnummer erhielten alle Teilnehmer einige Goodies wie Gels von Winforce, ein Headband und ein großes Reisehandhandtuch im Starterpack. Bei Zielankunft gab es zudem eine Finisher-Medaillen in Form eines Steins und ein Finisher-Shirt je nach Strecke in unterschiedlichen Farben.
Die Strecke ist mit weißen Schildern an den beschrifteten Wegweisern markiert, dazwischen gelten die normalen gelben Wanderwegweiser und die Wegmarkierung weiß-rot-weiß. Zusätzlich sind orange Punkte, Pfeile und Reflektoren für Strecken, die durch die Nacht gehen, angebracht. An möglichen Gefahrenstellen waren zusätzlich Warnschilder aufgestellt und der GPX-Track kann auf der Homepage heruntergeladen werden.
Zur Pflichtausrüstung des E101 und E51 zählen die üblichen Gegenstände:
- Rucksack
- Handy
- Rettungsdecke
- Pfeife
- Erste-Hilfe-Set
- Regenjacke (Wassersäule Minimum 10‘000 mm)
- Warmes Langarmshirt, mind. 150 g
- lange Überhose, lange Laufhose oder Beinlinge
- Stirnband oder Mütze
- Sonnenbrille
- Handschuhe
- Flüssigkeit (mindestens 5 dl)
- Trinkbecher
Zusätzlich für E101:
- GPS-Tracker (erhält man bei der Startnummernausgabe)
- Zwei funktionstüchtige Stirnlampen mit vollen Batterien
- Reflektierendes Band (wird vom Organisator abgegeben
Zusätzlich war das Mitführen von Stöcken erlaubt und empfohlen.